Schwangerschaft
      Gesundheit & Wohlbefinden

      Schwangerschaftsstreifen

      Dehnungsstreifen

      Die hormonelle Veränderung während der Schwangerschaft bringt viele körperliche Veränderungen mit sich.
      Zu den sichtbaren Erscheinungen während der Schwangerschaft gehören die Schwangerschafts- bzw. Dehnungsstreifen. Sie können durch die starke Dehnung des Gewebes in der Unterhaut entstehen. Ihre Färbung erhalten sie durch Blutgefäße, die durch die Haut hindurch scheinen. Diese Streifen treten vermehrt an Stellen wie Bauch, Hüften, Brüsten und Gesäß auf. Ob und wie stark sie bei Ihnen auftreten, hängt von Ihrer persönlichen Veranlagung ab.

      Mit ein paar Maßnahmen jedoch lässt sich das Gewebe elastisch halten und die Durchblutung fördern. Massieren Sie die Haut von Bauch, Oberschenkeln, Brüsten und Gesäß zwei bis drei Mal täglich mit einem hochwertigen Schwangerschaftspflegeöl ein. Auch das tägliche Bürsten der Haut mit einem Massagehandschuh sowie ein ein- bis zweimaliges Körperpeeling pro Woche stärken die Haut. Beginnen Sie mit diesen Pflegemaßnahmen ruhig schon zu Beginn Ihrer Schwangerschaft.

      Tipps zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen:

      Ganz ausschließen lassen sich Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft leider nicht. Aber keine Sorge: Je früher Sie mit der Pflege starten, desto höher sind Ihre Erfolgschancen.

      • Versorgen Sie Ihren Körper täglich mit ausreichend Flüssigkeit – das hilft, den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren.
      • Ernähren Sie sich gesund: Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse, pasteurisierte oder ultrahocherhitze Milchprodukte, wenig Fleisch, dafür aber viel Fisch.
      • Beginnen Sie den Tag mit einer Wechseldusche – das durchblutet die Haut.
      • Gönnen Sie Ihrer Haut die Pflege, die sie braucht, um elastisch zu bleiben. Doch beachten Sie: Durch den erhöhten Östrogen-Spiegel verändert sich Ihre Haut und benötigt evtl. andere Pflegestoffe als vor Ihrer Schwangerschaft. In Betracht kommen leichte Feuchtigkeitscremes oder auch cremige Öle – am besten frei von Parfüm und Konservierungsstoffen.
      • Auch „Zupfmassagen" sind hilfreich. Dabei wird die Haut vorsichtig Stück für Stück mit zwei Fingern zwischen Daumen und Zeigefinger hochgezogen und gerollt. Nehmen Sie dazu etwas Pflege-Öl.
      • Sport fördert die Durchblutung und hält das Bindegewebe straff. Auf Hochleistungssport sollten Sie aber in jedem Fall verzichten.

       

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