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      Kind weint an Schulter der Mutter
      Babys Verdauung

      Verstopfung bei Babys

      Kind weint an Schulter der Mutter

      Bei deinem Baby bleibt der Stuhlgang aus und du hast bemerkt, dass es sich zunehmend unwohl fühlt. Erfahre, woran du Verstopfung bei Babys erkennen und was genau du dagegen tun kannst.

      Baby Verstopfung - Was tun?

      Viele Eltern machen sich Sorgen, wenn ihr Baby mehrere Tage keinen Stuhlgang hat. Tatsächlich ist aber ein Ausbleiben von bis zu zehn Tagen nicht problematisch, vor allem, wenn der Säugling sonst beschwerdefrei ist.

      Symptome einer Verstopfung bei Säuglingen erkennst du an Beschwerden wie Unruhe, Weinerlichkeit, Blut im Stuhl, anhaltendes Schreien, Appetitmangel, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen oder starker Müdigkeit. Beobachte diese Symptome bei deinem Baby, solltest du einen Kinderarzt oder eine Kinderärztin aufsuchen.

      Was hilft bei Verstopfung bei Babys?

      Wenn du den Verdacht hast, dass dein Baby unter einer Verstopfung leiden könnte, suchst du zunächst den Kinderarzt auf. Dieser kann die genau Ursache dafür herausfinden und eine entsprechende Behandlung einleiten. Wenn festgestellt wird, dass keine Erkrankung hinter den Beschwerden steckt, ist es wichtig, den Stuhl aufzuweichen. Dafür kannst du folgende Tipps zu Rate ziehen:

      • Milchzucker oder Lactulose helfen dabei, den Stuhl zu verflüssigen. Meist reicht es schon, einen Teelöffel in etwas Tee zu geben oder der Milchflasche beizumengen.
      • Sorg für zusätzliche Flüssigkeitszufuhr über ungesüßten Tee und Wasser.
      • Bekommt dein Baby schon Beikost, können stuhlauflockernde Obstsorten wie Pflaume, Birne oder Marille helfen.
      • Verwende zur Zubereitung von Fläschchennahrung, Tee und Brei kein kalkhaltiges Wasser. Den Kalkgehalt Ihres Trinkwassers kannst du im Internet nachlesen. Sollte das Wasser zu kalkhaltig sein, verwendest du besser geeignetes stilles Mineralwasser.
      • Wenn dein Baby bereits feste Nahrung zu sich nimmt, kannst du eine faser- und ballaststoffhaltige Kost füttern. Dafür eignen sich Vollkornprodukte, Haferflockenbrei, Obst und Gemüse.
      • Trockenobst, wie beispielsweise Pflaumen oder Rosinen, unterstützen die Verdauung. Achte aber darauf deinem Baby erst Rosinen zu geben, wenn es bereits gut kauen kann. Ansonsten besteht die Gefahr des Verschluckens.
      • Bewegung fördert die Darmmotorik. Nimm einfach die Beinchen deines Babys und bewegen diese wie beim Fahrradfahren.

      Sollten diese Tipps bei der Verstopfung deines Babys nicht den gewünschten Erfolg zeigen, können stuhlregulierende Medikamente zum Einsatz kommen. Sprich dich hierbei mit deinem Kinderarzt oder deiner Kinderärztin ab. Diese Medikamente wirken direkt im Darm, indem sie das Darmvolumen erhöhen und Wasser im Darm halten.  

      Generell kommen Verstopfungen bei Babys kaum vor. Ein seltener Stuhlgang ist normal und meist muss nichts unternommen werden. Wenn du aber beobachtest, dass sich dein Baby unwohl fühlt und Schmerzen hat, solltest du umgehend einen Kinderarzt oder eine Kinderärztin aufsuchen, um deinen Verdacht auf eine Baby-Verstopfung abzuklären.

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