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      Baby schläft
      Tipps

      So findet dein Baby seinen Schlafrhythmus

      Baby schläft

      Hlf deinem Baby gut zu schlafen – die Anpassung des Babys an einen Tag-Nacht-Rhythmus ist ein Reifungsprozess, der von Baby zu Baby unterschiedlich lang dauert. Doch mit Geduld und Unterstützung kannst du deinem Baby dabei helfen – und auch du kommst dann wieder zu mehr Ruhe.

      Hilf deinem Baby gut zu schlafen

      Die Anpassung des Babys an einen Tag-Nacht-Rhythmus ist ein Reifungsprozess, der von Baby zu Baby unterschiedlich lang dauert. Doch mit Geduld und Unterstützung kannst du deinem Baby dabei helfen – und auch du kommst dann wieder zu mehr Ruhe.

      Babys brauchen viel Schlaf. Das ist wichtig für ihre Gesundheit. Doch dein Baby erholt sich dabei nicht nur, sondern verarbeitet auch neue Eindrücke, die es im Laufe des Tages gewonnen hat.

      Wusstest du schon?

      Manche Babys schlafen anfangs sogar bis zu 18 Stunden pro Tag.

      In den ersten Wochen kennt dein Baby noch nicht den Unterschied zwischen Tag und Nacht. Seine innere Uhr muss sich nach der Geburt erst auf einen nächtlichen Schlafrhythmus einstellen – und dafür braucht es deine Hilfe.

      Wie lange die Anpassungsphase an Schlafen und Wachen dauert, ist von Baby zu Baby ganz verschieden. Denn um durchschlafen zu können, muss sich zunächst das Schlafzentrum im Gehirn deines Babys entwickeln. Weil das bei jedem Baby unterschiedlich lange dauern kann, ist es nicht sinnvoll, Babys und ihre Schlafgewohnheiten zu vergleichen. Auch hier sind Babys absolute Individualisten. Einige sind eher „Langschläfer“, andere sind bereits nach einer kurzen Schlafphase wieder topfit.

      Meist lernen Babys in den ersten 4 bis 6 Monaten zwischen Tag und Nacht zu unterscheiden.

      In den ersten Wochen und Monaten benötigen Babys in kürzeren Abständen (spätestens alle drei bis vier Stunden) eine Mahlzeit – auch nachts. Über den vierten bis sechsten Monat hinweg fällt es vielen Babys leichter, eine solche Mahlzeit in der Nacht „auszulassen“.

      Aber nicht nur Hunger lässt ein Baby nachts aufwachen. Häufig verarbeitet es neue Eindrücke. Auch Entwicklungsschübe…

      Unsere Einschlaftipps

      • Manche Kinder werden beim Baden müde, andere dagegen werden dadurch wach. Probiere es aus.
      • Sorgen Sie vor dem Einschlafen für eine ruhige Atmosphäre.
      • Einschlaf-Rituale wie ein Schlaflied, Fingerspiele oder das Anziehen des Schlafanzugs signalisieren deinem Baby, dass es Zeit fürs Bett ist.
      • Bei Neugeborenen wirken sanfte Hintergrundgeräusche und schummriges Licht meist beruhigend.
      • Zeige deinem Kind, dass nachts andere Regeln gelten: Bleibe still, während du es fütterst. Halte Licht und Geräusche gedämpft, sprich nicht zu viel.
      • Wickle dein Baby nachts nur dann, wenn es wirklich nötig ist – und möglichst bei nur so viel Licht, wie es die Sicherheit erfordert.

      Wie du dein Baby unterstützen kannst

      In den ersten Monaten ist es wichtig, sich möglichst ganz an den Rhythmus deines Babys anzupassen: Versuche die Schlafphasen deines Babys zu nutzen, um auch selbst ein wenig zu Erholung zu kommen, auch wenn das einfacher klingt als es ist. Mit dem Älterwerden des Babys entwickelt es festere Schlafzeiten und sein Hauptschlaf verlagert sich immer mehr in die Nacht.

      Du kannst dein Baby dabei unterstützen, einen beständigen Schlaf-Wach-Rhythmus zu entwickeln, indem du Baby's Tagesablauf mit Essenszeiten, Einschlafzeiten, Spazierengehen und andere Aktivitäten so regelmäßig wie möglich gestaltest.

      Rituale können beim Einschlafen helfen

      Wenn dein Baby auch nach einigen Monaten immer noch sehr unruhig ist und nur schwer einschlafen kann, kannst du ihm dabei helfen, mehr Ruhe zu finden. Reizabschirmung ist dabei ganz wichtig. Dazu zählen z. B. ein möglichst gleichmäßiger Tagesablauf mit Spaziergängen sowie feste Zeiten fürs Spielen und Baden. Auch der Schlafort sollte mit 6 Monaten immer derselbe sein.

      Wenn dein Baby nicht in den Schlaf findet, kannst du es auch mit Singen, leisem Sprechen, Streicheln oder leichtem Massieren beruhigen. Vermeide es wenn möglich, dein Baby wieder aus dem Bett zu heben, damit es lernen kann, alleine in der horizontalen Lage wieder einzuschlafen. Denn schläft es an deiner Brust oder auf dem Arm ein, kann dieser Lernprozess verzögert werden.

      Vielleicht mag es dir wie ein schwacher Trost erscheinen, aber der Schlaf deines Babys ist ein Thema, das die allermeisten Eltern beschäftigt. In jedem Fall hast du guten Grund, optimistisch zu bleiben: Wenn dein Baby schlafen gelernt hat werden die Tage und Nächte in der Regel wesentlich ruhiger.

      Wie kann ich mein Baby auf die Zeitumstellung vorbereiten?

      Zwei Mal pro Jahr wird bei uns die Zeit umgestellt – im Frühling eine Stunde nach vor, im Herbst eine Stunde zurück. Die Zeitumstellung kann gerade für Babys und Kleinkinder, die gerade erst ihren eigenen Schlafrhythmus gefunden haben, eine Herausforderung sein, denn ihr Schlafrhythmus ist noch sehr empfindlich.

      Welche Auswirkungen kann die Zeitumstellung auf Babys haben?

      Bei der Zeitumstellung im Frühjahr haben Babys oft das Problem, dass sie nicht einschlafen können. Kein Wunder, schließlich zeigen zwar die Zeiger der Uhr sieben Uhr an, doch auf der inneren Uhr des Babys ist es gerade erst sechs Uhr. Am nächsten Morgen sind die Kleinen meist unausgeschlafen und das führt dazu, dass sie quengeliger sind oder im Säuglingsalter häufiger schreien. Die Gewöhnung an die neue Schlafenszeit kann bei Babys manchmal bis zu einer Woche oder sogar noch länger dauern.

      Der Beginn der Winterzeit führt dazu, dass die Kinder früher müde werden aber am nächsten Morgen auch schon früher wach sind. Das kann zu Schlafmangel bei Babys und Kleinkindern führen.

      Tipps für die Zeitumstellung mit Babys und Kindern

      Ihr als Eltern könnt helfen, euren Babys und Kleinkindern die Zeitumstellung so einfach wie möglich zu machen.

      • Eine Stunde Zeitverschiebung ist ganz schön viel auf einmal.  Du kannst deinem Baby die Zeitumstellung erleichtern, wenn du schon eine Woche in „kleinen Portionen“ beginnst. Lege das Baby im Frühling etwas früher schlafen (bzw. bei der Winterzeitumstellung etwas später). Sind es jeden Tag etwa 10 Minuten, ist die Umstellung nach ein paar Tagen geschafft.
      • Licht unterstützt den Biorhythmus deines Kindes: Ist das Zimmer abgedunkelt, weiß der Körper deines Kindes, dass es Schlafenszeit ist. Ist es im Zimmer hell, ist das das Signal zum Aufstehen.
      • Viel Bewegung am Tag, vor allem an der frischen Luft, macht müde! 
      • Behalte gewohnte Rituale bei. Strukturen und Rituale bieten deinem Kind Sicherheit und signalisieren, ob es schon Zeit ist, in den Tag zu starten, oder noch eine Weile im Bett zu bleiben.

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