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      Mutter beim Stillen
      BABY ERNÄHRUNG

      Stillen: das Beste für Ihr Baby

      Mutter beim Stillen

      Aus meiner Sicht als hat das Stillen noch eine weitere Dimension. Es fördert emotionale Nähe, eine tiefe innere Gefühlsverbindung zwischen Mutter und Kind: das ‚Bonding‘. Diese besondere Bindung ist die perfekte Basis, um dem Neuankömmling von Beginn an ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit in der ihm noch so fremden Welt zu geben. Aufgrund der tiefen Emotionen und der unnachahmlichen Innigkeit zwischen Mutter und Kind macht das Baby wertvolle Erfahrungen, die auch wichtig sind für den späteren Aufbau anderer vertrauensvoller Beziehungen.

      Eva Kranvogel-Kowarik, Hebamme im Aptaclub Elternservice

      Muttermilch enthält alle lebenswichtigen Nährstoffe in genau abgestimmter Menge und optimaler Qualität

      Chemisch betrachtet ist Muttermilch eine komplex zusammengesetzte, wertvolle Emulsion: In einer Wasserbasis sind über 200 Bestandteile gelöst und fein verteilt, vor allem Kohlenhydrate – insbesondere Lactose (Milchzucker), sowie Fette und Proteine (Eiweiß). Lactose ist wichtig für eine gesunde Darmflora. Muttermilch enthält etwa doppelt so viel Lactose wie Kuhmilch. Hingegen ist der Eiweißgehalt der Muttermilch im Vergleich zu Kuhmilch viel niedriger – jedoch perfekt an die noch unreife Stoffwechselfunktion des Säuglings angepasst. Spezielle Proteine in der Muttermilch, so genannte Immunglobuline, schützen den Säugling vor Infektionen. Bis zum Alter von etwa 6 Monaten enthält Muttermilch auch sämtliche Vitamine und Mineralstoffe, die der Säugling für eine gesunde Entwicklung braucht.

      Die Zusammensetzung der Muttermilch ist abhängig von der Ernährung während der Stillzeit. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen ist der beste Weg, den Milchfluss anzuregen.

      Die ersten Stillmahlzeiten

      Wenn Sie stillen, haben Sie anfangs vielleicht tausend Fragen. In unserer Stillbroschüre finden Sie hilfreiche Tipps von A wie Anlegen bis Z wie Zufüttern. Im Krankenhaus steht Ihnen für einen guten Start eine Hebamme oder Stillberaterin zur Seite. Verzagen Sie nicht, wenn nicht alles gleich reibungslos klappt. Geben Sie sich und Ihrem Baby die Chance, ein bisschen zu „trainieren“. Bei den ersten Stillmahlzeiten ist Ihr Baby vielleicht noch ungeschickt. Führen Sie den Mund Ihres Kindes immer wieder sanft zur Brust – es wird bald begreifen, wie es trinken kann.

      Stillbroschüre downloaden

      Die Stillzeiten

      Ihr Baby wird bereits in der Klinik gemeinsam mit Ihnen im Zimmer untergebracht. Sie sind so ständig in seiner unmittelbaren Nähe und können es immer dann stillen, wenn es hungrig ist – natürlich auch nachts. Oftmaliges Anlegen fördert die Milchbildung.

      Sehr schnell werden Sie selbst herausfinden, wann und wie oft Ihr Baby gestillt werden will. Es ist völlig normal, wenn das Baby im 1. Monat etwa 8-10mal täglich Nachschub einfordert. Auch nachts braucht Ihr Baby seine regelmäßigen Stillmahlzeiten. Eine bequeme Sitz- oder Liegeposition sowie vor allem Ruhe begünstigen den Stillerfolg. Lassen Sie sich anfangs bei Hausarbeit, Einkaufen und Kochen unterstützen.

      Muttermilch auf Vorrat

      Mit einer Milchpumpe können sich Stillende ein wenig Unabhängigkeit und Freiraum schaffen. Da die Pumpe auf die Milchdrüsen der Frau nicht denselben Effekt hat wie ein schreiendes Baby kann es anfangs sein, dass Sie mit Geduld und vielleicht auch Lieblingsmusik ein wenig nachhelfen müssen. Es kann auch hilfreich sein, das Baby an der einen Brust zu stillen und an der anderen direkt in ein Babyfläschchen abzupumpen. Frieren Sie das kostbare Lebenselixier danach sofort ein – so haben Sie bei Bedarf einen Vorrat zur Hand. Tauen Sie die Milch langsam im Kühlschrank oder im Wasserbad auf.

      Vorteile des Stillens

      Laut der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) bewirkt Stillen Schutzeffekte für die lebenslange Gesundheit. Voll- und teilgestillte Säuglinge erkranken im späteren Leben seltener an Diabetes, Asthma und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, haben seltener Übergewicht und im Erwachsenenalter niedrigere Cholesterinwerte.

      Muttermilch ist jederzeit verfügbar und hat die richtige Temperatur, genau in dem Moment, in dem Ihr Baby Hunger hat. Sie ist besonders gut verträglich und leicht verdaulich. Dabei enthält sie einfach alles, was Ihr Baby für seine gesunde Entwicklung in den ersten Lebensmonaten braucht.

      • Durch ihre besondere Zusammensetzung stärkt Muttermilch das kindliche Immunsystem, so dass Ihr Baby besser vor Krankheiten geschützt ist. Magen-Darm-Erkrankungen wie Erbrechen und Durchfall, Mittelohrentzündungen, Bronchitis und Harnwegsinfektionen treten beispielsweise bei Stillkindern seltener auf als bei nicht gestillten Säuglingen. 
      • Stillen mindert auch das Allergierisiko, denn Muttermilch unterstützt die Entwicklung einer gesunden Darmflora als Basis für ein starkes Abwehrsystem.
      • Mit Muttermilch unterstützen Sie die Gehirnentwicklung Ihres Kindes. Das rasante Wachstum des Gehirns, die unzähligen täglichen Eindrücke, die es für den Neuankömmling zu verarbeiten gilt – das erfordert eine hohe Dosis spezifischer Nährstoffe und viel Energie. In optimaler Zusammensetzung erhalten Babys diese über die Muttermilch.
      • Stillen verringert auch Zahnfehlstellungen und fördert die Sprachentwicklung.
      • Stillen senkt das Risiko für Übergewicht. Zum Beispiel zeigte eine Studie, die mit über 900 Säuglingen über einen Zeitraum von zwei Jahren durchgeführt wurde, dass eine geringere Aufnahme von Eiweiß im Säuglingsalter – insbesondere in Form von Muttermilch – zu einem geringeren Körpergewicht im Alter von zwei Jahren geführt hat. Auch das Risiko, im späteren Leben übergewichtig zu werden, konnte so reduziert werden.

       

      Stillen ist nicht nur die gesündeste, sondern auch die preiswerteste und flexibelste Form der Ernährung für Ihr Baby. Hinzu kommt, dass sich Stillen auch positiv auf die Gesundheit der Mutter auswirkt.

      • Stillen kann nachgeburtliche Blutungen reduzieren und unterstützt die Uterusrückbildung. In den ersten Stilltagen spüren Sie vielleicht beim Stillen leichte bis stärkere Gebärmutterkontraktionen. Diese sogenannten Stillwehen sind eine Folge der Ausschüttung des Hormons Oxytocin.
      • Stillen hilft auch beim Loswerden der Schwangerschaftskilos: Stillende Mütter benötigen mehr körpereigene Energie und haben somit einen höheren Kalorien- und Nährstoffbedarf.

       

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