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Hygiene: Töpfchen, Händewaschen

Nach ungefähr zwei Jahren und ca. 4500 Windelwechsel freut sich jede Mutter darauf, dass ihr Kind nun bald ohne Windel auskommen kann. Hier erfahren Sie, wann es soweit ist.

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Ist Ihr Kind bereit für das Trockentraining?

Ein Kleinkind, das selbständig Stiegen hinauf und hinunter gehen, die eigenen Bedürfnisse wie Hunger mit den richtigen Wörtern ausdrücken kann und einfache Anweisungen versteht, braucht bald auch keine Windel mehr. Bei vielen Kindern ist das rund um den 2. Geburtstag. Vielleicht zeigt Ihr Kind jetzt auch schon Interesse daran, was auf der Toilette passiert.

Es kann auch sein, dass es Sie darauf aufmerksam macht, dass seine Windel nass ist oder aber es gibt Tageszeiten, an denen die Windel länger trocken bleibt. All das sind untrügliche Zeichen, dass es bereit ist für das Trockentraining.

So können Sie Ihr Kind motivieren

Erklären Sie Ihrem Kind, wofür das Töpfchen ist und wie es funktioniert. Setzen Sie es gelegentlich drauf, z. B. vor dem Mittagsschlaf oder kurz nach dem Essen. Vielleicht schafft Ihr Kind es sogar schon untertags einige Zeit keine Windel anzuziehen. Stellen Sie das Töpfchen an einen günstigen Platz und fragen Sie Ihr Kind gelegentlich, ob es „muss“.

Falls Ihr Kind keine Geduld hat und gleich wieder aufsteht, können Sie es mit Spielzeug eine Zeit auf dem Töpfchen sitzend beschäftigen. Natürlich soll es dadurch nicht so abgelenkt sein, dass es vergisst, warum es eigentlich darauf sitzt. Wenn Sie Ihr Kind jedes Mal loben, wenn es auf’s Töpfchen gegangen ist – auch ohne „Ergebnis“ – wird es sich über kurz oder lang gerne draufsetzen. Ist das Geschäft verrichtet, gehen Sie gemeinsam zur Toilette, um das Töpfchen zu entleeren. Bald können Sie vom Töpfchen auf die große Toilette umsteigen. Lässt es sich jedoch nicht motivieren und zeigt auch keine Anstalten, ohne Windel auszukommen, lassen Sie ihm noch etwas Zeit und versuchen Sie es immer wieder.

Bereit für die Nacht

Wenn die Windel regelmäßig während der Nacht trocken bleibt, können Sie Ihr Kind auch ohne Windel schlafen lassen. Haben Sie sich dafür entscheiden, keine Windeln mehr zu verwenden, schützen Sie die Matratze mit einer wasserfesten Auflage und bereiten Sie alles vor, nachts gegebenenfalls Bettwäsche und Pyjama zu wechseln. Ist die Toilette etwas weiter vom Kinderzimmer entfernt, ist es praktisch, wenn das Töpfchen neben dem Bett steht. Mit einem kleinen Nachtlicht vertreiben Sie die Angst vor der Dunkelheit.

Bitte Hände waschen!

Ihr Kind ist in einer Phase, in der es alles anfasst und noch häufig auf dem Boden sitzt. Da das Immunsystem eines Kleinkinds noch nicht voll ausgereift ist, können so leicht Infektionen eingefangen werden. Dass Ihr Kind sich nach dem Malen mit Fingerfarben die Hände waschen muss, wird es bald verstehen. Aber nicht alle Arten von Schmutz sind sichtbar. So kann es helfen, einfache Regeln für’s Händewaschen aufzustellen: z. B. beim Nachhausekommen, vor dem Essen und nach dem WC-Gang. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und Ihr Kind wird es Ihnen gleichtun. Mit einer Kindertreppe vor dem Waschbecken erleichtern Sie Ihrem Kind das Händewaschen.

Unser Tipp

Kinderärzte raten im Sinne der Allergieprävention von übertriebener Hygiene ab. Es hat sich – unter anderem in einer österreichischen Untersuchung – gezeigt, dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, seltener an Allergien erkranken als Stadtkinder.

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