NUM470_APT_WEB_Carousel_1400x572_FullBleed_Baby care.jpg

Die natürliche Geburt

Der Ablauf einer natürlichen Geburt ist immer derselbe. Man unterscheidet drei Phasen: die Eröffnung, die Austreibung und die Nachgeburt-Phase.

Die Eröffnung

In der Eröffnungsphase führt die Wehentätigkeit dazu, dass sich der Muttermund öffnet und das Köpfchen langsam tiefer in das Becken eintritt. Das dauert bei der ersten Geburt ungefähr 8 bis 10 Stunden, kann aber auch kürzer oder länger sein. Kontraktionen, die anfangs ungefähr 15 bis 20 Sekunden gedauert haben, halten jetzt etwa 1Minute an und kommen etwa alle 2 – 4 Minuten. Mit der in der Geburtsvorbereitung erlernten Atemtechnik (Bauchatmung) können Sie den Schmerz gut beherrschen. In den Wehenpausen können Sie sich erholen und neue Kräfte sammeln. Gegen Ende der Eröffnungsphase kommt es gewöhnlich zum Blasensprung. Der Muttermund ist zu diesem Zeitpunkt meist 10 cm geöffnet.

Die Austreibung

Wenn der Muttermund vollständig geöffnet ist, beginnt die Austreibungsphase, die so genannten Presswehen. Die meisten Frauen empfinden einen starken Drang, (wie zum Stuhlgang) während dieser Kontraktion mitzuschieben. Durch aktive Mitarbeit können Sie sich während der Presswehen Erleichterung verschaffen und die Pressperiode verkürzen. Insgesamt dauert diese Phase bei der Geburt des ersten Kindes ungefähr 30 Minuten.


 Nachgeburt-Phase

  In der Nachgeburt-Phase, in der Sie sich bereits das Bonding mit Ihrem
  Baby genießen können, erfolgt die „Geburt“ des Mutterkuchens (Plazenta).
  Erst damit ist die Geburt beendet.

  Schmerzen müssen nicht sein

  Jede Frau empfindet individuell. Vielleicht haben Sie sich fest
  vorgenommen, auf Schmerzmittel im Sinne einer natürlichen Geburt zu
  verzichten. Viele Frauen ändern diese Einstellung während der
  Geburtssituation. Es gibt viele verschiedene geburtserleichternde,
  komplementär oder schulmedizinische Maßnahmen. Für eine natürliche
  Geburt wählen Sie eine möglichst selbstbestimmte Geburt in aufrechter
  Geburtsposition, oder in der Badewanne, mit möglichst geringem
  medikamentösem Einsatz. Eine Form der Schmerzausschaltung, die auch
  beim Kaiserschnitt zur Anwendung kommt ist die Epiduralanästhesie, auch
  Kreuzstich genannt. Über die möglichen Formen einer
  Geburtserleichterung beraten Sie Ihre Gynäkologin bzw. Ihr Gynäkologe
  oder Ihre Hebamme gerne.

0800 311 512

Servicehotline

Montag bis Freitag

9-12 Uhr und 13-15 Uhr

Gerne können Sie uns natürlich auch per E-Mail kontaktieren.

Chat

Live-Chat

Montag bis Freitag

9-12 Uhr und 13-15 Uhr

FAQ

Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zum nachlesen.

Newsletter Anmeldung

Registrieren Sie sich hier für den Aptaclub und unseren Newsletter und erhalten Sie regelmäßig Informationen und hilfreiche Tipps per E-Mail.