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Verzicht aus Liebe zum Leben

Auch wenn’s manchmal schwer fällt: Zigaretten, Alkohol und rohe Lebensmittel vom Tier sind jetzt tabu! Gönnen Sie ihrem Baby die letzte schadstoffarme Zeit seines Lebens.

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Gewohnheiten halten sich hartnäckig und so fällt es manchen Frauen einfach schwer, ihr gewohntes Laster während der Schwangerschaft von heute auf morgen aufzugeben. Führen Sie sich aber vor Augen, dass Ihr Ungeborenes jede einzelne Zigarette “mitrauchen” muss. Wäre jetzt nicht eine ideale Gelegenheit, zur Nichtraucherin zu werden und es nach den neun Monaten zu bleiben?

Kaffee, schwarzer Tee und koffeinhaltige Erfrischungsgetränke (z. B. Cola) sind nach wie vor erlaubt, jedoch in Maßen – z. B. 2-3 Tassen Kaffee pro Tag. Schwarztee enthält darüber hinaus Gerbstoffe, die die Eisenaufnahme behindern. Unser Tipp: Tee nur kurz ziehen lassen – gilt auch für grünen Tee – und am besten zwischen den Mahlzeiten trinken.

Lassen Sie Innereien (z. B. Leber, Nieren) links liegen, diese könnten vermehrt mit Schadstoffen belastet sein. Weiters enthalten Innereien überreichlich Vitamin A, das bei einer Überdosierung während der Schwangerschaft zu Wachstumsstörungen, Haut-, Leber- und Augenschäden beim Baby führen kann.

Machen Sie weiters einen großen Bogen um rohe tierische Lebensmittel. Diese können Toxoplasmoserreger und Listerien übertragen. Gefährlich sind diese deshalb, weil sie das Ungeborene schädigen können. Hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft schwächen die Immunabwehr und machen Schwangere empfänglicher für solch eine Infektion. Im Rahmen der ersten Mutter-Kind-Passuntersuchung wird getestet, ob Sie (unbemerkt) bereits einmal an Toxoplasmose erkrankt sind. Dies wird auch im Mutter-Kind-Pass vermerkt.

Diese Lebensmittel soll man meiden:

  • Rohe oder halbgegarte Eier (Tiramisu, selbst gemachte Majonäse, weiches Frühstücksei, Spiegelei)
  • Rohes oder nicht völlig durchgegartes Fleisch (Steaks, Tartar, Roastbeef)
  • Rohschinken und -würste (Prosciutto, Salami),
  • Rohmilchkäse und Weichkäse (Camembert, Käse mit Oberflächenschmiere)
  • Roher und geräucherter Fisch (Sushi, Räucherlachs)

Pflanzliche Lebensmittel, die vor dem Verzehr nicht erhitzt werden (vor allem Obst, Gemüse, Salat), sollten gründlich gewaschen werden.

Eine weiterführende Broschüre mit genaueren Informationen gibt es hier gratis zum Download.

Da der Toxoplasmoserreger außerdem durch Katzen bzw. deren Kot übertragen wird, sollten Schwangere zudem engen Kontakt mit Katzen meiden. Überlassen Sie die Reinigung des Katzenklos anderen oder tragen Sie dabei – genauso wie bei der Gartenarbeiten – Gummi-Handschuhe.

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Wir befürworten die Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt und sind von den Vorteilen des Stillens für Mutter und Kind überzeugt. Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise auf den Packungen. Die Experten unseres Elternservices beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.