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Schwangerschaftsanzeichen

Ob Sie schwanger sind, kann Ihnen Ihr Gynäkologe/Ihre Gynäkologin durch eine Ultraschalluntersuchung sicher beantworten. Aber möglicherweise sendet Ihr Körper jetzt schon Signale aus?

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Die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft

Es gibt viele körperliche Hinweise, die auf eine Schwangerschaft schließen lassen – auch schon in einem sehr frühen Stadium. Doch so individuell wie jede Frau ist, so hat auch jede Schwangerschaft ihre eigenen Begleiterscheinungen. Mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt. Im Nachfolgenden haben wir für Sie die häufigsten Schwangerschaftsanzeichen zusammengefasst. Vielleicht haben Sie bereits das eine oder andere Anzeichen an sich bemerkt?

1. Die Regel bleibt aus

Der Klassiker unter den Schwangerschaftsanzeichen: das Ausbleiben der Menstruation. Speziell bei Frauen, die einen regelmäßigen Zyklus haben, gilt dies als sicherer Hinweis, dass ein Baby unterwegs ist. Doch für das Ausbleiben der Regel kann es immer auch andere Gründe geben, Stress beispielsweise oder Hormonschwankungen anderer Natur. Nun heißt es also entweder noch ein paar Tage abwarten – oder bei Ihrem Gynäkologen/Ihrer Gynäkologin einen Termin zu nehmen.

2. Positiver Schwangerschaftstest

Der positive Schwangerschaftstest ist ein gutes Anzeichen! Bereits in der 5. Schwangerschaftswoche lässt Sie ein Harntest aus der Drogerie oder der Apotheke wissen, ob Sie schwanger sind. Darüber hinaus gibt es spezielle Frühtests, die bereits zehn Tage nach Empfängnis für Gewissheit sorgen können. Ein gutes Ergebnis mit einer 99-prozentigen Sicherheit bieten die handelsüblichen Schwangerschaftstests jedoch erst zwei Tage nach Ausbleiben der Monatsblutung. Sollten Sie jedoch unbedingt vorher Gewissheit oder einen ganz zuverlässigen Nachweis haben wollen, dann wenden Sie sich an Ihren Gynäkologen/Ihre Gynäkologin. Im Blut ist das Schwangerschaftshormon Human Chorion Gonadotropin (HCG) nämlich schon neun bis zehn Tage nach dem Eisprung nachweisbar – also noch bevor Ihre Periode normalerweise einsetzen würde und er/sie kann Ihnen auch eine Ultraschalluntersuchung machen.

3. Übelkeit

Übelkeit ist ein typisches Schwangerschaftsphänomen und gehört bei sehr vielen werdenden Müttern einfach dazu. Manche klagen über morgendliches Unwohlsein, andere haben den ganzen Tag über ein flaues Gefühl oder müssen sich gar mehrmals täglich übergeben. Auch der Geruchs- und Geschmackssinn von Schwangeren kann sich verändern. Sie entwickeln regelrechte Aversionen gegen Speisen, die vorher gerne gegessen wurden. Oder was vor kurzem noch als angenehm duftend empfunden wurde, löst plötzlich heftigen Brechreiz aus. Bis ins Detail erforscht sind die Ursachen hierfür noch nicht, aber internationale Studien gehen davon aus, dass wir es mit einem genialen Trick der Natur zu tun haben: Schwangerschaftsübelkeit als Schutz des ungeborenen Lebens. Der Ekel, den eine werdende Mutter gegen alles entwickelt, das dem ungeborenen Kind schaden könnte, kann sogar helfen, das Risiko einer Fehlgeburt zu senken. Sollten Sie allerdings unter regelrechten Brechattacken leiden, konsultieren Sie bitte unbedingt Ihren Arzt/Ärztin.

4. Heißhunger

Sie haben urplötzlich einen unbändigen Appetit auf Süßes? Oder entwickeln Gelüste auf Lebensmittel, die normalerweise nicht auf Ihrem Speisenplan stehen? Eine Schwangerschaft verlangt dem Körper hormonell und organisch einiges ab – da ist eine Portion Extra-Energie vonnöten. Allerdings kennen viele Frauen diesen gesteigerten Appetit auch in der prämenstruellen Phase oder wenn es im Alltag gerade mal besonders hektisch zugeht. Somit sind Heißhunger-Attacken nur bedingt als sichere Anzeichen für eine Schwangerschaft zu deuten.

5. Ziehen in den Brüsten

Auch das Gefühl von geschwollenen oder spannenden Brüsten bewegt viele Frauen dazu, einen Schwangerschaftstest zu machen. Brustveränderungen, vor allem in Kombination mit dunkleren, berührungsempfindlichen Brustwarzen, können in der Tat für eine Schwangerschaft sprechen, denn schon früh bereitet das Hormon Prolaktin die Brust aufs künftige Stillen vor.

6. Müdigkeit

Erschöpfung zählt zu den beschwerlichen Anzeichen einer Schwangerschaft. Meist tritt sie während der ersten 12 Wochen nach Empfängnis auf. In diesem Zeitraum erbringt der Körper Höchstleistungen, indem er die Plazenta aufbaut, die das Baby während der Schwangerschaft ernährt. Bei besonders starken Schwindelgefühlen – oder einfach um sicherzugehen, dass Ihr Unwohlsein keine anderen Gründe hat – sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt/Ärztin.

7. Häufiger Harndrang

Bereits in der Frühschwangerschaft bemerken fast alle Frauen, dass sie viel öfter auf die Toilette müssen. Der Grund: Das Sexualhormon Progesteron, das während der Schwangerschaft vermehrt produziert wird, hat eine entspannende Wirkung auf die Blasenmuskulatur. Auch die verstärkte Durchblutung regt die Nierentätigkeit an, so dass mehr Harn produziert wird. Falls Sie also plötzlich häufiger auf die Toilette müssen, kann dies ein Indiz für eine Schwangerschaft sein. Sollten Sie allerdings auch Schmerzen im Rücken oder beim Wasserlassen haben, bzw. sogar Fieber entwickeln, dann sprechen Sie bitte Ihren Arzt/Ärztin an.

8. Weibliche Intuition

Sie haben da so ein gewisses Bauchgefühl? Nicht selten spüren Frauen eine Schwangerschaft zuerst einmal rein intuitiv. Sollten Sie also „das Gefühl haben“ schwanger zu sein, dann ist dies kein sicheres Anzeichen, dass tatsächlich eine Schwangerschaft vorliegt – ausgeschlossen ist es aber auch nicht. Beobachten Sie sich weiter oder nehmen Sie bei Ihrem Gynäkologen/Ihrer Gynäkologin einen Termin. Mit jedem hinzukommenden Anzeichen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie wirklich schwanger sind.

9. Leichte Blutungen

Schmierblutungen sind im Anfangsstadium einer Schwangerschaft nicht selten. Denn einige Tage nach der Empfängnis beginnt das befruchtete Ei, sich in der Gebärmutter einzunisten – und das kann zu sogenannten Einnistungsblutungen führen. Es ist jedoch absolut verständlich, wenn Blutungen bei Ihnen Sorgen auslösen. Wenden Sie sich an Ihren Gynäkologen/Ihre Gynäkologin – sicherlich kann er/sie Sie beruhigen und vielleicht sogar die Schwangerschaft bestätigen?

10. Hohe Basaltemperatur

Sie messen jeden Morgen Ihre Aufwachtemperatur und haben eine Veränderung bemerkt? Wenn Ihre Körpertemperatur kurz vor der Periode nicht wie gewohnt absinkt, sondern weiterhin erhöht bleibt, kann dies ein früher Hinweis auf eine Schwangerschaft sein – es kann aber auch für einen grippalen Infekt sprechen. Beobachten Sie Ihren Körper weiter oder wenden Sie sich an Ihren Gynäkologen/Ihre Gynäkologin.

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Wir befürworten die Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt und sind von den Vorteilen des Stillens für Mutter und Kind überzeugt. Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise auf den Packungen. Die Experten unseres Elternservices beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.