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Das Immunsystem Ihres Kleinkindes

Sobald ein Kind die Welt auf zwei Beinen erkundet, hat sein Immunsystem viel zu tun. Viele besuchen erstmals eine Krabbelgruppe. Starke Abwehrkräfte werden daher besonders gebraucht.

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Brokkoli, Karotte & Co schmeckt auch den Abwehrkräften

Nach dem ersten Lebensjahr ist die Entwicklung des Immunsystems noch immer nicht gänzlich abgeschlossen. Ein abwechslungsreicher Essalltag gewährleistet jetzt nicht nur optimales Wachstum, sondern stellt auch jene Mikronährstoffe zur Verfügung, die von den Abwehrkräften nun dringend benötigt werden. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Vitamine A, C und D. Vitamin-A-reiche (bzw. ß-Carotin-reiche) Gemüsesorten sind Spinat, Grünkohl, grüne Bohnen, Broccoli, Vogerlsalat und Karotten. Vitamin C findet man in den Gemüsesorten Paprika, Broccoli, Fenchel, Kartoffeln, Kohlarten, Spinat, Tomaten (und in vielen Obstsorten: Sanddorn, schwarze Johannisbeeren, Stachelbeeren und Zitrusfrüchte). Vitamin D wurde in den vergangenen Jahren besonders intensiv untersucht und hat im Immunsystem essenzielle Aufgaben. Es ist in pflanzlichen Lebensmitteln - besonders in Speisepilzen zu finden aber auch in größerer Menge in den tierischen Lebensmitteln wie fettreichem Fisch, Leber und Eigelb. Bei den Mineralstoffen und Spurenelementen sind speziell Eisen und Zink erwähnenswert – beide kommen überwiegend in tierischen Produkten vor. Kinderernährungsexperten empfehlen im Kleinkindalter nach wie vor zwischen 300 und 330 ml (möglichst kleinkindgerechte) Milch und Milchprodukte pro Tag. Bedarfsgerecht auf dieses Alter zugeschnitten ist die Rezeptur von Aptamil Junior 1+ Kindermilch, die im Gegensatz zur Folgemilch keine Stärke, weniger Fett (daher weniger Kalorien) und dafür einen höheren Gehalt an der patentierten (GOS/FOS) Ballaststoffmischung.

Was für Hans gilt, tut auch Hänschen gut

Genau wie Erwachsene profitieren schon die Kleinsten von ausreichend Schlaf, wenig Stress (bei Kindern z.B. fremde, laute Umgebung oder Menschen, Fehlen von Routine oder Ritualen) und einem gänzlich rauchfreien Lebensumfeld.

Viel frische Luft und ein Quäntchen Hygiene am richtigen Ort

Von klein auf tut es dem Körper gut, wenn er möglichst oft Bewegung an der frischen Luft machen darf. Haben Sie Bedenken, dass gerade im Freien viele gefährliche Keime auf Ihr Kind lauern? Sie können beruhigt sein – die Abwehrkräfte Ihres Sprösslings wollen sogar sehr gerne draußen trainiert werden. Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, leiden wesentlich seltener an Allergien als Stadtkinder. Falls Ihr Kind also ab und zu etwas nicht ganz sauberes in den Mund steckt oder einen Hasen streicheln möchte, wird dies sein Immunsystem nicht schwächen, sondern stärken. Regelmäßiges Händewaschen vor dem Essen sowie nach Toiletten- und Spielplatzbesuch ist jedoch empfehlenswert.

Unser Tipp

Übertriebene Hygiene ist im Alltag nicht nötig. Abseits der Küche reicht jene Putzfrequenz, die ohnehin in einem Haushalt mit Kleinkind, das viel bröselt und verschüttet, nötig ist.

Gesundheit fördern heißt auch Krankheit vorbeugen

Jetzt ist Ihr Kleinkind in einem Alter, in dem üblicherweise einige (Auffrischungs)-Impfungen gegen schwere Krankheiten wie Masern, Mumps oder Röteln zur Verfügung stehen. Ihre Kinderärztin bzw. Ihr Kinderarzt wird Sie darüber gerne informieren.

Gut zu wissen!

Kleinkinder erkranken 6-8x pro Jahr an Atemwegsinfekten¹⁾ . Das Gute daran: Jeder Schnupfen und Husten trainiert die Abwehrkräfte, weil das Immunsystem sich mit den Keimen auseinandersetzen muss.

¹⁾ Quelle: Koletzko B, Kröner C: Basiswissen Pädiatrie, S. 236

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Kleinkindkalender

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo – und das gibt vor, wann die Zeit gekommen ist, zu stehen, oder die ersten Schritte zu machen. Unser Kalender gibt Ihnen einen Überblick über den Entwicklungsprozess, den Ihr Kleinkind jetzt erlebt.

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Stillhinweis

Wir befürworten die Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt und sind von den Vorteilen des Stillens für Mutter und Kind überzeugt. Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise auf den Packungen. Die Experten unseres Elternservices beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.