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Häufiges Spucken und Aufstoßen

Bis zu einem gewissen Grad ist Spucken ganz normal und hat damit zu tun, dass Babys Verdauungssystem noch nicht vollständig ausgereift ist. Lesen Sie hier, wie Sie damit umgehen können.

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Speikinder sind Gedeihkinder

Dieses Sprichwort ist bereits seit Generationen überliefert, und auch nach heutigem Stand der Wissenschaft ist viel Wahres dran. Spucken nach den Mahlzeiten hat physiologische Gründe: die Speiseröhre ist noch relativ kurz, der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen noch unreif, flüssige Nahrung kommt eher wieder hoch als feste, die überwiegend horizontale Lage begünstigt den Rückfluss zusätzlich.

 

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Für Babys mit besonderen Ernährungsbedürfnissen

Nach der Geburt sind Babys Immunsystem und sein Magen-Darm-Trakt noch nicht ganz ausgereift und es kann zu Verdauungsproblemen und vermehrtem Spucken kommen. In unserer Broschüre erfahren Sie, was Sie dagegen tun können und erhalten nützliche Tipps und wertvolle Informationen rund um Babys Bauchgesundheit. Jetzt herunterladen oder über unseren Elternservice bestellen.

Zur Broschüre

Gut zu wissen

 

2 von 3 Säuglingen spucken einen Teil der Nahrung wieder aus. In 95% aller Fälle ist dieser sogenannte Reflux (= das Zurückfließen von Mageninhalt in die Speiseröhre) völlig harmlos. Es ist somit bei diesen Kindern keinerlei medikamentöse Behandlung nötig.

Was können Sie bei häufigem und heftigem Spucken bei Ihrem Baby tun?

Spuckt Ihr Baby nach den Mahlzeiten und fragen Sie sich, ob es dennoch genug Nahrung bekommt? Wenn Ihr Kind nach den Still- oder Fläschchen-Mahlzeiten spuckt, sich aber ansonsten gut entwickelt, können Sie ganz beruhigt sein. Meist hört das Spucken nach etwa sechs Monaten von ganz alleine wieder auf, sobald der obere Magen-Schließmuskel stark genug ist. Ein Abstillen ist nicht notwendig. Wollen Sie Ihrem Baby und sich selbst dennoch allzu häufige flüssige Bäuerchen ersparen, kann Ihr Arzt/Ihre Ärztin Ihnen ein spezielles Produkt zum Andicken der Milchnahrung oder Muttermilch empfehlen.

Erfahren Sie hier mehr über Aptamil Spezialnahrungen.

Gut zu wissen

 

Die Bauchlage ist beim Säugling unter 1 Jahr nicht zu empfehlen – auch wenn er viel spuckt. Bitte legen Sie Ihr Kind während es schläft bis zum ersten Geburtstag nur auf dem Rücken in sein Bettchen.

Unsere Tipps bei übermäßigem Spucken:

  • Versuchen Sie, die (Still-)Mahlzeiten auf kleinere Einheiten pro Tag aufzuteilen. Sehr hungrige Babys neigen dazu, besonders hastig zu trinken.
  • Sorgen Sie wenn möglich für eine entspannte Atmosphäre während der Mahlzeit.
  • Lassen Sie das Baby während der Mahlzeit zwischendurch aufstoßen.
  • Halten Sie Ihr Kind nach dem Füttern aufrecht – das berühmte Bäuerchen gelingt so am besten und verhindert späteres Spucken.
  • Kontrollieren Sie die Saugergröße bzw. die Sauglochgröße. Vielleicht gelangt zu viel Milch in zu kurzer Zeit in den Mund Ihres Babys.
  • Achten Sie darauf, dass sich alle Luftblasen im Fläschchen vor dem Füttern gelegt haben.

Bitte wenden Sie sich an Ihre Kinderärztin/Ihren Kinderarzt, wenn Ihr Baby Symptome zeigt, die über das normale Spucken hinausgehen bzw. die Beschwerden bei Ihrem Baby länger als ein paar Tage anhalten.

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Babykalender

Wir möchten Sie und Ihr Kind auf der spannenden Entwicklungsreise der ersten 12 Monate begleiten. Dazu haben wir entsprechend des Alters Ihres Kindes Informationen zur aktuellen Entwicklungsphase sowie zu den derzeitigen Bedürfnissen zusammengestellt.

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Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zum nachlesen.

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Stillhinweis

Wir befürworten die Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt und sind von den Vorteilen des Stillens für Mutter und Kind überzeugt. Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise auf den Packungen. Die Experten unseres Elternservices beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.