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      Frühchen

      Frühchen Ernährung

      Richtige Ernährung hilft beim Aufholwachstum

      Die Ernährung von Frühgeborenen ist eine Gratwanderung. Sie brauchen genug Energie und Nährstoffe, um optimal zu wachsen, gleichzeitig ist ihr Verdauungssystem noch sehr unreif und darf nicht überlastet werden. Hier lesen Sie, was die Kleinen täglich brauchen.

      Reif geborene Babys können sich im letzten Schwangerschaftsdrittel Reserven für die Zeit nach der Geburt zulegen. Zu früh geborene Babys haben es da viel schwerer: Sie müssen das außerhalb des Mutterleibs nachholen. Dabei hat jedes Frühchen – je nachdem, in welcher Woche und mit welchem Gewicht es zur Welt kam – ganz individuelle Bedürfnisse. Vertrauen Sie den Experten in der Klinik, sie wissen, wie die Nahrung für Ihr Baby zusammengesetzt sein muss, und passen sie immer wieder an den gerade aktuellen Bedarf an.

      So viel Energie braucht ein Frühchen

      Wird ein Baby in der 26. Schwangerschaftswoche mit 800 g geboren, so muss es bis zu seinem ursprünglich errechneten Geburtstermin 3 Monate später sein Gewicht in etwa vervierfachen. Das ist wirklich eine große Leistung und daher kann der Energiebedarf eines Frühgeborenen in der Phase des stabilen Wachstums durchaus 140 kcal pro Kilogramm Körpergewicht am Tag betragen.

      Ein wenig rechnen hilft hier, um die Zahlen greifbar zu machen: Ein kleines, aber ansonsten stabiles Frühchen mit 1.500 g braucht also rund 210 kcal pro Tag, ein Frühchen mit 2.000 g dann bereits ca. 280 kcal pro Tag. Muttermilch enthält 70 kcal pro 100 ml. So liegt die Trinkmenge mit 1.500 g bei etwa 300 ml, bei 2.000 g dann schon bei 400 ml.

      Interessant ist auch der Vergleich mit Erwachsenen. Rechnet man diesen Kalorienbedarf hoch, so ergäbe sich für eine Frau von 65 kg ein Energiebedarf von 9.100 kcal pro Tag. Ihr Grundumsatz beträgt aber nur 1.400 kcal, bis zu 2.200 kcal können es sein, wenn sie körperlich sehr aktiv ist.

      Keine Sorge, wenn Ihr Frühchen per Sonde ernährt wird

      Diese sogenannte enterale Ernährung spart Kraft und darüber können z. B. auch die Allerkleinsten, die zu schwach sind, an der Brust zu trinken, abgepumpte Muttermilch bekommen. Die Magensonde ist ein ganz dünnes, flexibles Schläuchlein und das Legen der Sonde durch den Mund oder ein Nasenloch tut den Babys nicht weh.

      Die wichtigsten Nahrungsbausteine kurz erklärt

      Fette sind die Hauptenergiequelle für jedes Neugeborene. Sie versorgen Ihr Frühchen auch mit bestimmten Vitaminen und wichtigen Fettsäuren, den Bausteinen der Fette, die zur Gehirnentwicklung benötigt werden. Wichtig ist, dass Frühchen auch LCP-Fettsäuren erhalten, denn sie sind noch nicht in der Lage, LCP in ausreichenden Mengen selbst zu bilden. Was sind LCPs? LCPs (Long Chain Poly-Unsaturated Fatty Acids) sind langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

      Kohlenhydrate liefern weitere rund 40 % der Energie, die ein Frühchen braucht. Eine gute Kombination rasch verfügbarer Kohlenhydrate sind Lactose (Milchzucker aus Muttermilch oder Säuglingsnahrung) und Maltodextrin (Stärkebausteine).

      Eiweiße oder Proteine sind wichtige Bausteine für das körperliche Wachstum. Die besondere Wachstumsgeschwindigkeit von Frühchen macht es erforderlich, dass sie ausreichende, jedoch auch nicht zu hohe Eiweißmengen erhalten, damit ihr Energiestoffwechsel nicht belastet wird.

      Auch Mineralstoffe und Vitamine sollten in genau abgestimmten Mengen zugeführt werden, um den kleinen Organismus optimal zu versorgen. Frühchen benötigen aufgrund ihrer hohen Wachstumsgeschwindigkeit und Knochenentwicklung deutlich mehr Calcium und Phosphor als andere Babys.

      Die frühkindliche Ernährung prägt ein Leben lang

      Faszinierende wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Bereits in der Schwangerschaft geben Sie Ihrem Kind viele wichtige Nährstoffe mit auf den Weg. Die richtige Ernährung wirkt sich positiv auf die Entwicklung Ihres Babys aus, denn schon im Mutterleib werden Organe und essentielle Systeme, insbesondere Immunsystem, Gehirn und Energiestoffwechsel, in ihrer Funktionsweise dauerhaft geprägt.

      Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass maximal 20 % der zukünftigen Gesundheit eines Babys durch seine Gene geprägt werden. Mindestens 80 % werden durch äußere Faktoren in jungen Jahren bestimmt, welche Sie von Anfang an positiv beeinflussen können. Hierbei spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle. Mit Blick auf die besondere Situation der zu früh ins Leben gestarteten Kinder sind diese Hinweise von großer Bedeutung.

      Frühchen stillen – geht das überhaupt?

      Muttermilch ist für Frühgeborene besonders wertvoll. Es lohnt sich zu versuchen, den zugegebenermaßen schwierigen Weg zu gehen – den Weg, Ihr Früchchen von Anfang an mit Muttermilch zu ernähren.

      Auch wenn es eine zusätzliche Anstrengung bedeutet: Das winzige, zerbrechliche Wesen mit der eigenen Milch zu ernähren, hat für Sie als Mutter eine große Bedeutung. Denn es ist eine Chance, sich aktiv am Entwicklungs- und Genesungsprozess Ihres Babys zu beteiligen. Anfangs werden Sie regelmäßig Milch abpumpen müssen, die Ihrem Frühchen in kleinen Portionen, meist über die Magensonde verabreicht wird.

      Was für eine Leistung – das Frühchen an der Brust

      Ist Ihr Baby dann größer und stabiler, kann es selbst trinken, aus dem Fläschchen oder sogar direkt an Mamas Brust. Es ist ein wunderbarer Moment, wenn das Anlegen und Stillen zum ersten Mal klappt und sie spüren, mit welcher Energie Ihr kleiner Kämpfer an Ihrer Brust saugt. Das Stationsteam wird Ihnen mit Geduld und Erfahrung dabei helfen. Sie müssen nichts tun, außer sich zu entspannen und zu freuen – gemeinsam mit dem glücklichen Papa, der diesen großen Moment hoffentlich miterleben kann.

      Die Stillzeit nach dem Klinikaufenthalt

      Übrigens erleben Frühchenmütter später zuhause oft eine sehr harmonische Stillzeit, denn sie sind ja schon ein eingespieltes Team, das die ersten Hürden gemeinsam überwunden hat. In der vertrauten Umgebung verläuft das Stillen dann meist ganz unproblematisch.

      Die Vorteile von Muttermilch

      Muttermilch ist für Frühgeborene die beste Ernährung. Sie liefert die wichtigen Nährstoffe für ein optimales Wachstum und eine natürliche Entwicklung. Zudem enthält sie viele Inhaltsstoffe, die für die Infektabwehr in den ersten Lebenstagen und für den späteren Schutz vor allergischen Erkrankungen eine besondere Rolle spielen. Langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterstützen die Entwicklung des Gehirns und des Sehvermögens. Außerdem ist Muttermilch sehr gut verträglich und so leicht verdaulich, dass die Nährstoffe optimal verfügbar sind.

      Preterm-Milch – eine spezielle Form der Muttermilch

      Mütter, deren Baby schon vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren wird, bilden für 14 bis 28 Tage die sogenannte Preterm-Milch. Was unterscheidet sie von reifer Muttermilch? In der Frühgeborenenmilch findet man, ähnlich wie in der Vormilch bei Müttern reifgeborener Babys, mehr Fettsäuren und Eiweiß, aber auch mehr Antikörper, Mineralstoffe und Spurenelemente.

      Eine Anreicherung von Muttermilch kann notwendig sein

      Aus der Nutricia Forschung zur frühkindlichen Ernährung und aus unserer Muttermilchexpertise wissen wir: Frühgeborene sollten möglichst Muttermilch bekommen, auch wenn anfangs eine Anreicherung mit Energie, Eiweiß, einigen Mineralstoffen und Vitaminen nötig sein kann. Doch die Ernährung Frühgeborener ist ein so komplexes Feld, dass es auf jedes einzelne Ernährungsbedürfnis und den individuellen Nährstoffbedarf ankommt. Deshalb ist es nicht sinnvoll, hier Pauschalaussagen zu treffen.

      Stillen geht an die Reserven – und sich als stillende Mutter eines Frühchens Tag für Tag besonders gesund und ausgewogen zu ernähren, ist wirklich nicht einfach. 

      Hier finden Sie unsere Profutura mama Produkte.

      Spezielle, maßgeschneiderte Milch für Frühchen

      Damit Frühchen möglichst rasch ihr eigentliches Geburtsgewicht erreichen, brauchen sie neben einer engmaschigen medizinischen Kontrolle mehr Eiweiß und andere Nährstoffe als Reifgeborene.

      Etwa jedes 20. Kind kommt zu früh oder mit einem Geburtsgewicht unter 2.500 g zur Welt. Dieses buchstäbliche „Handvoll“ Leben wird in der Kinderklinik rund um die Uhr versorgt. Trotz der notwendigen Medizintechnik können Sie einen innigen Kontakt zu Ihrem Kind aufbauen. Immer mehr Kliniken ermöglichen es Eltern, mit ihrem Baby von früh bis spät zusammen zu sein. Auch die Milchnahrungen wurden dank langjähriger Forschung kontinuierlich weiterentwickelt und stetig verbessert.

      Frühgeborene & optimierte Muttermilch

      Ihre Muttermilch ist die beste Basisernährung für Ihr Frühgeborenes, denn sie versorgt es mit vielen wichtigen Nähr- und Abwehrstoffen. Muttermilch ist aber von Natur aus für Reifgeborene vorgesehen und reicht als alleinige Nahrung für Frühgeborene nicht aus. Diese Babys haben kaum Energiereserven und würden nicht schnell genug wachsen. Damit Sie Ihrem Kind dennoch Ihre Muttermilch geben können, bietet Aptamil in Kinderkliniken Ernährungsergänzungen (sogenannte Supplemente) an, die mit der Muttermilch vermischt werden. So wird daraus eine ideale Komplettnahrung für das Frühchen.

      Aptamil Frauenmilchsupplement (FMS)

      Aptamil Frauenmilchsupplement (FMS) wird von besonders geschulten Kinderkrankenschwestern individuell zu Ihrer abgepumpten Muttermilch zugemischt. Es ergänzt Ihre Milch um allergenarmes Eiweiß, Energie, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Dadurch genießt Ihr Kind die Vorteile Ihrer Muttermilch und bekommt zusätzlich genau jene Nährstoffe, die es für das so genannte Aufholwachstum braucht.

      Wichtige Hinweise:

      • Aptamil FMS ist kein vollständiges Lebensmittel und kein Muttermilchersatz.
      • Aptamil FMS darf nur unter ständiger ärztlicher Kontrolle verwendet werden.
      • Aptamil FMS ist ein reines Klinikprodukt und daher nur in Apotheken erhältlich.

      Frühgeborene & reine Fläschchenernährung

      Wenn keine Muttermilch zur Verfügung steht, bietet Aptamil vollständige Flaschennahrungen an, die dem neusten Stand der Forschung und den Empfehlungen für Frühgeborene entsprechen.

      Diese Flaschennahrungen sind:

      Frühgeborene & Flaschennahrung nach der Klinikentlassung

      Wenn Sie und Ihr Kind endlich nach Hause kommen, kann es bei nicht gestillten Säuglingen für eine bestimmte Zeit sinnvoll sein, weiterhin eine spezielle Nahrung – in dem Fall Aptamil PDF – zu geben. Handelsübliche Anfangsnahrungen enthalten für diese besonders sensiblen Frühchen nicht genug Eiweiß, Energie sowie bestimmte Mineralstoffe und Vitamine. Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt wird Sie beraten, ob diese spezielle Nahrung für Ihr Kind sinnvoll ist.

      Aptamil PDF für Zuhause

      Aptamil PDF (Post-Discharge-Formula) ist eine vollständige Flaschennahrung für frisch aus der Klinik entlassene Frühgeborene ab 1.800 g Körpergewicht bis zu einem Alter von ca. sechs Monaten (abhängig vom Entlassungsgewicht). Der Gehalt an Eiweiß, Energie, Mineralstoffen und Vitaminen liegt zwischen dem einer Frühgeborenennahrung und einer handelsüblichen Anfangsnahrung. Es ist für die Übergangsphase entwickelt worden bis das Frühchen das Aufholwachstum abgeschlossen hat. Ihre Klinikärzte werden Sie beraten, ob und wie lange Aptamil PDF für Ihr Kind sinnvoll ist oder ob Sie gleich mit einer handelsüblichen Anfangsnahrung beginnen können.

      Aptamil PDF ist exklusiv in Ihrer Apotheke erhältlich.

      Wichtige Hinweise:

      • Aptamil PDF ist zur ausschließlichen Ernährung von Frühgeborenen und untergewichtigen Neugeborenen nach Klinikentlassung geeignet.
      • Aptamil PDF darf nur unter medizinischer Kontrolle verwendet werden.

      Mehr Informationen zu Aptamil PDF finden sie hier.

      Unsere Aptamil Nahrungen für die Frühstarter

      Wenn Ihr Baby zusätzlich zur Muttermilch oder ausschließlich Flaschennahrung erhält, bietet Aptamil Ihnen das größte Sortiment an Spezialnahrungen für Frühgeborene. Lesen Sie hier, welche Möglichkeiten es für Ihr Baby zu den verschiedenen Zeitpunkten gibt.

      Meilensteine der Frühgeborenennahrung

      Aptamil bietet schon seit 1973 eine besondere Unterstützung für Frühgeborene und ist heute die meistverwendete Frühgeborenennahrung in österreichischen Neonatologien.

      Meilensteine der Frühgeborenennahrung

      So beginnt die Frühchenernährung in der Klinik

      Die Versorgung beginnt mit – oft angereicherter – Muttermilch und/oder einer Spezialnahrung für Frühgeborene. 1 bis 2 ml Nahrung pro kg Körpergewicht bekommt Ihr Frühchen am Anfang, bis zu 12 mal innerhalb von 24 Stunden, wenn es noch sehr unreif ist.

      Aptamil FMS – Frauenmilchsupplement

      • Aptamil FMS reichert die Muttermilch mit Energie, Proteinen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen an
      • Enthält ein optimal abgestimmtes Protein-Energie-Verhältnis für das Aufholwachstum
      • Keine vollständige Nahrung und kein Muttermilchersatz

      Aptamil Prematil

      • Aptamil Prematil zur ausschließlichen Ernährung ab einem Körpergewicht von 1.000 g geeignet
      • Mit patentierter Ballaststoffmischung (GOS/FOS*)
      • Mit LCP Milupan® (langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren)

      Aptamil Prematil HA

      • Aptamil Prematil HA zur ausschließlichen Ernährung ab einem Körpergewicht von 1.000 g geeignet
      • Mit hydrolysiertem, d. h. aufgespaltenem Eiweiß
      • Mit LCP Milupan® (langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren)

       

      Und so geht es ab 1.800 g in der Klinik oder zu Hause weiter

      Aptamil PDF

      • Zur ausschließlichen Ernährung ab einem Körpergewicht von 1.800 g geeignet
      • Nach der Entlassung aus der Klinik bis ca. 3 Monate geeignet
      • Bis zum Erreichen des gewünschten Körpergewichts
      • Mit patentierter Ballaststoffmischung GOS/FOS (Galacto-/Fructooligosaccharide)
      • Mit LCP Milupan® (langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren)
      Preterm

      Wenn Ihr Frühchen keine Spezialnahrung mehr braucht

      Der große Moment rückt allmählich näher: Ihr Frühchen darf bald nach Hause. Bei aller Freude darüber sind manche Eltern noch unsicher, wie es dort mit der Ernährung weitergeht.
      Ergebnisse wissenschaftlicher Studien deuten darauf hin, dass viele Frühgeborene auch über die Klinikentlassung hinaus besondere Ernährungsbedürfnisse haben, um ihr Aufholwachstum abzuschließen. Hat Ihr Frühchen in der Klinik schon Muttermilch bekommen, so werden Sie es bestimmt auch zu Hause weiterhin stillen oder mit abgepumpter Muttermilch füttern.
      Je nach Gewichtsentwicklung Ihres Babys wird man Ihnen bei der Entlassung raten, auch weiterhin ein Frauenmilchsupplement wie Aptamil FMS zu verwenden. Gemäß aktuellen wissenschaftlichen Empfehlungen sollte die Muttermilch, falls notwendig, bis zum errechneten Geburtstermin angereichert werden, möglicherweise aber auch noch bis zu drei Monate länger. Bitte besprechen Sie dies sowie die weitere Ernährung Ihres Frühchens mit Ihrem Kinderarzt.

      Für jedes Bedürfnis die richtige Nahrung

      Ihr Frühchen hatte bereits direkt zu Beginn seines Lebens besondere Ernährungsbedürfnisse. Im besten Fall kann es nach der Stillzeit dann einfach eine normale Säuglingsnahrung bekommen. Vielleicht hat es aber zusätzlich ein Allergierisiko mit auf die Welt gebracht? Oder im Laufe seiner weiteren Entwicklung treten, wie bei vielen anderen Babys auch, vorübergehend Verdauungsbeschwerden, z. B. vermehrtes Spucken, Blähungen oder Verstopfung, auf.  Wenn Sie in solchen Fällen eine Spezialnahrung verwenden möchten, sprechen Sie bitte erst mit Ihrem Kinderarzt. Spezialnahrungen sollten nur unter ärztlicher Kontrolle verwendet werden.

      Als Experte für Säuglingsnahrung stellen wir Ihnen das größte Sortiment an Milchnahrungen zur Ernährung im 1. Lebensjahr zur Verfügung – inspiriert durch aktuelle Erkenntnisse der Nutricia Forschung und unsere langjährige Muttermilchexpertise. Mit Aptamil bekommt Ihr Frühchen zu jedem Zeitpunkt genau die Nahrung, die es für sein individuelles Ernährungsbedürfnis braucht.

      Der richtige Zeitpunkt für die Beikost

      Ist die schwierige Zeit in der Klinik erst einmal überstanden, verläuft die Ernährung von Frühgeborenen im 1. Lebensjahr ganz ähnlich wie bei Reifgeborenen. So wird meist auch für Frühchen empfohlen, mit der Beikost, also dem schrittweisen, zusätzlichen Füttern weiterer babygerechter Lebensmittel, frühestens mit Beginn des 5. Monats und spätestens mit Ende des 6. Monats zu beginnen. Jedoch kann dieser Zeitpunkt bei Frühgeborenen, in Abhängigkeit von den individuellen Entwicklungsschritten, stärker variieren und oft wird für den Beginn das korrigierte Alter zugrunde gelegt. Die Beikost sollte nicht zu früh, aber auch nicht zu spät eingeführt werden, um einem Nährstoffmangel vorzubeugen. Der geeignete Zeitpunkt hängt vom individuellen Reife- und Entwicklungszustand des Babys ab. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Baby reif für die Beikosteinführung ist, dann sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt. Zufüttern von Beikost bedeutet nicht das Ende des Stillens. Auch wenn Ihr Baby bereits mit dem Fläschchen gefüttert wird, sollte es nach Einführung von Brei- und Löffelkost seine 1-3 Milchmahlzeiten weiter erhalten.

      Unser Aptaclub-Tipp

      Eines ist ganz wichtig zu wissen: Füttern von Beikost ist nicht gleichzusetzen mit Abstillen bzw. dem vollständigen Verzicht auf Milchmahlzeiten. Neben den drei Breimahlzeiten behält Ihr Baby das ganze erste Lebensjahr die morgendliche Milchmahlzeit und oftmals eine weitere Milchmahlzeit am Abend bei.

      Wirklich groß ist, gemeinsam für die Kleinsten zu kämpfen!

      Als Frühcheneltern sind Sie nicht allein. Im Rahmen der Initiative "Kämpferherzchen" unterstützt Aptaclub die kostenlose Hotline des Bundesverbandes "Das frühgeborene Kind" e.V. Der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. mit seinem Netzwerk an Selbsthilfe-Initiativen und Beratungsstellen für Frühchenfamilien ist die zentrale Kontakt- und Vermittlungsstelle für Angehörige, die Hilfe und Informationen benötigen. 

      Eltern zu werden bedeutet Vorfreude, Erwartung, Glück. Manchmal werden diese schönen Gefühle leider plötzlich unterbrochen – immer dann, wenn eines von zehn Babys unerwartet früh zur Welt kommt. Genau jetzt versucht Ihr Kleines im wahrsten Sinne, sich ins Leben zu kämpfen. Mit Sicherheit bekommt Ihr winziges Kämpferherzchen in der neonatologischen Geburtsklinik die bestmögliche Pflege, basierend auf der ausgereiften Intensivmedizin und dem wissenschaftlichen Fortschritt in Österreich. Doch besonders außerhalb der Klinik bleiben oft viele Fragen unbeantwortet und manche Frühcheneltern fühlen sich allein und hilflos.

      Deshalb hat Aptaclub die Initiative „Kämpferherzchen“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Initiative unterstützt Aptaclub langfristig die kostenlose Hotline des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. Eltern, die selbst Frühcheneltern sind, geben hier an fünf Tagen pro Woche kompetenten Rat und emotionale Hilfestellung.

      Frühcheneltern beraten Frühcheneltern
      Rufen Sie einfach an, um kompetenten Rat zu bekommen!

      Kostenlose Hotline des Bundesverbands "Das frühgeborene Kind" e.V.
      0800 - 878 877
      Mo, Di, Do & Fr: 9–12 Uhr + Mi 16–19 Uhr

      Wir sind für Sie da!

      Haben Sie Fragen? Unsere Aptaclub Elternservice-Expertinnen sind gerne für Sie da.

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