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Verdauungsbeschwerden

Kommt ein Baby auf die Welt, ist sein Darm noch nicht fertig ausgereift. Viele Babys sind daher in den ersten Lebensmonaten von 3-Monatskoliken, Blähungen oder Verstopfung betroffen.

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Hat mein Baby eine 3-Monatskolik?

Leidet Ihr Baby längere Zeit unter starken Bauchschmerzen und schreit es zumindest 3 Stunden täglich an 3 Tagen pro Woche seit mindestens einer Woche? Dann ist es, wie viele andere Babys auch, von der so genannten 3-Monatskolik betroffen. Das kann eine große Belastung für Sie und Ihr Baby sein.

Gut zu wissen

Meist ist die Kolik ein temporäres Problem und betrifft übrigens sowohl Stillkinder als auch Babys, die Säuglingsmilch bekommen. Es ist also eine vorübergehende Stufe in der Entwicklung Ihres Kindes. Falls Ihr Kind von der 3-Monatskolik betroffen ist, müssen Sie nicht tatenlos zusehen. Hier einige Möglichkeiten, wie Sie ihm helfen können.

Verdauung ist oft harte Arbeit

Bei den Kleinen ist es wie bei den Erwachsenen: Man muss nicht jeden Tag Stuhlgang haben.

Unregelmäßigkeiten sind daher ganz normal. Erst wenn der Stuhl über mehrere Tage ausbleibt und das Kind ungewöhnlich viel weint, könnte dies ein Anzeichen für Verstopfung sein. Für zu trockenen, knolligen Stuhl oder gar Verstopfung gibt es viele Ursachen, z. B. Flüssigkeitsmangel oder ein Wechsel der Nahrung. Verstopfung kann sogar als Folge von Durchfall auftreten.

Wenn Sie stillen…

…versuchen Sie, Kümmel, Thymian oder Majoran möglichst oft in Ihre Ernährung einzubauen. Viele Mütter berichten über positive Erfahrungen mit dem Trinken von Fenchel- oder Kamillentee. Beobachten Sie, ob Ihrem Baby vielleicht bestimmte Lebensmittel in Ihrem Speiseplan nicht gut tun. Ein Ernährungsprotokoll erleichtert es Ihnen, den Auslöser zu identifizieren. Gegen Verstopfung hilft es, wenn Sie Ihrem Kind mehr Flüssigkeit anbieten. Legen Sie Ihr Baby öfters an und lassen es nur kurz trinken. So bekommt es mehr von der wässrigen Vormilch. Ein Grund abzustillen besteht nicht.

Für Fläschchenbabys mit empfindlichem Bäuchlein…

… kann Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt eine spezielle verdauungsregulierende Säuglingsmilch empfehlen. Gegen Verstopfung hilft es, wenn Sie Ihrem Kind mehr Flüssigkeit anbieten. Ihrem Fläschchenbaby können Sie zwischen den Milchmahlzeiten abgekochtes Wasser oder ungezuckerte Tees anbieten. Erfahren Sie hier mehr über Aptamil Spezialnahrungen.

Unser Tipp

Unsere Spezialtipps bei Verdauungsproblemen:

  • Wärme in Form von Bädern oder Kirschkernsäckchen wirkt wohltuend und entspannend.
  • Der sogenannte „Fliegergriff“ kann helfen, damit Winde schneller entweichen.
  • Drücken Sie beim Wickeln die Beinchen sanft ein paar Mal Richtung Bauch und strecken Sie sie dann wieder aus.
  • Wollen Sie mit Babymassage beginnen, holen Sie zuvor das OK Ihrer Hebamme oder Ihres Kinderarztes/Ihrer Kinderärztin ein (der Nabel sollte innerlich bereits stabil sein).

Bitte wenden Sie sich an Ihre Kinderärztin/Ihren Kinderarzt, wenn die Beschwerden bei Ihrem Baby dennoch länger als ein paar Tage anhalten.

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Babykalender

Wir möchten Sie und Ihr Kind auf der spannenden Entwicklungsreise der ersten 12 Monate begleiten. Dazu haben wir entsprechend des Alters Ihres Kindes Informationen zur aktuellen Entwicklungsphase sowie zu den derzeitigen Bedürfnissen zusammengestellt.

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Stillhinweis

Wir befürworten die Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt und sind von den Vorteilen des Stillens für Mutter und Kind überzeugt. Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise auf den Packungen. Die Experten unseres Elternservices beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.