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Allergien

Allergien haben während der letzten Jahre zugenommen. Bei ca. 1 von 25 Babys wird z. B. eine allergische Reaktion auf Kuhmilcheiweiß festgestellt.

Vermeintlicher Feind

Wenn das Immunsystem gegen einen an sich harmlosen Stoff mit übermäßiger Gegenwehr reagiert (Antikörper bildet), spricht man von einer Allergie. Die Symptome (Ausschlag, Durchfall, rinnende Nase) können oft sehr heftig ausfallen und bereiten dem Baby Probleme und den Eltern Kummer.

Welche Kinder sind allergiegefährdet?

Die Neigung zu Allergien wird vererbt. Wenn ein nahes Familienmitglied (Eltern, Geschwister) allergisch ist, steigt das Allergierisiko des Babys. Das ist jedoch noch kein Grund zur Sorge: Ein erhöhtes Allergierisiko bedeutet nicht, dass Ihr Baby zwangsläufig eine Allergie entwickeln wird. Sie möchten wissen, wie hoch das Allergierisiko Ihres Babys ist? Unser Allergie-Risiko-Check bringt Ihnen Klarheit! 

So erkennen Sie Allergierisiken

Je früher Sie wissen, ob Ihr Kind tatsächlich allergiegefährdet ist, desto wirkungsvoller können Sie vorbeugen. Am besten, Sie besprechen dies schon während der Schwangerschaft mit Ihrer Gynäkologin bzw. Ihrem Gynäkologen. Sie/Er wird anhand einer Familienanamnese alle relevanten Informationen sammeln, um das Allergierisiko bei Ihrem Baby abschätzen zu können.

Gut zu wissen

  • Kuhmilcheiweißallergie = echte Allergie ( Immunreaktion) auf das Eiweiß der Kuhmilch
  • Lactoseintoleranz = keine Allergie, sondern Milchzucker-Unverträglichkeit  ( keine Immunreaktion)

Erfahren Sie mehr über Aptamil Spezialnahrungen.

Wie können Sie einer Allergie bereits in der Schwangerschaft vorbeugen?

Falls in der engsten Familie Allergien vorliegen, kann das Ungeborene schon im Mutterleib vor Allergien geschützt werden: Alkohol und Zigaretten sollten in diesen 9 Monaten tabu sein. Ein abwechslungsreicher Speiseplan mit reichlich Gemüse und Obst ist wichtig. Auch langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (speziell die sogenannte DHA=Docosahexaensäure) sind wichtig für die Entwicklung des Ungeborenen. Experten empfehlen Schwangeren die Einnahme von mindestens 200 mg DHA/Tag.

Gut zu wissen

DHA kommt in nennenswerter Menge hauptsächlich in fettreichem Seefisch vor. Um die empfohlene Menge an DHA zu erreichen, sollte dieser 2x in der Woche auf dem Speiseplan stehen.

Was können Sie tun, wenn Sie stillen?

Muttermilch ist in ihrer Zusammensetzung einzigartig. Sie enthält Kohlenhydrate (Lactose und prebiotische Ballaststoffe), Eiweiß, Fett, Nukleotide, Vitamine und Mineralstoffe sowie wertvolle Immunstoffe und bietet so besonderen Schutz. So senkt sie möglicherweise das Risiko für Allergien und Infektionen. Darum ist ausschließliches Stillen in den ersten 6 Monaten die optimale Ernährungsform im Sinne der Prägung durch frühkindliche Ernährung.

Was können Sie tun, wenn Ihr Baby Fläschchennahrung bekommt?

Wenn Sie nicht (mehr) stillen, können Sie bei Ihrem Baby mit hypoallergener (HA-)Nahrung das Risiko für Allergien auf Kuhmilchproteine reduzieren. Der Vorteil dieser Nahrungen: Das enthaltene Eiweiß wurde durch einen speziellen Prozess in kleinere allergenarme Bausteine gespalten (partiell hydrolysiert). Wodurch es seine allergieauslösende Wirkung weitgehend verloren hat. Aptamil ProExpert HA-Nahrung wurde speziell für nichtgestillte Babys mit erhöhtem Risiko für Kuhmilcheiweißallergie entwickelt. Lesen Sie mehr über unsere HA Nahrung.

Nach 6 Monaten: Aptamil ProExpert HA2

Wenn Sie nicht (mehr) stillen, können Sie nach 6 Monaten auf eine hydrolysierte Anschlussnahrung wie Aptamil ProExpert HA2 umsteigen.

Maßnahmen zur Allergieprävention gehen über die Ernährung hinaus. Das können Sie noch tun, um der Allergieentstehung entgegenzuwirken:

  1. Beikost zwischen der 17. und 26. Woche einführen – nicht später
  2. Baby von Tabakrauch fernhalten
  3. Schimmelpilzwachstum in der Wohnung verhindern

Unsere Produkte

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Babykalender

Wir möchten Sie und Ihr Kind auf der spannenden Entwicklungsreise der ersten 12 Monate begleiten. Dazu haben wir entsprechend des Alters Ihres Kindes Informationen zur aktuellen Entwicklungsphase sowie zu den derzeitigen Bedürfnissen zusammengestellt.

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FAQ

Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zum nachlesen.

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Stillhinweis

Wir befürworten die Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt und sind von den Vorteilen des Stillens für Mutter und Kind überzeugt. Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise auf den Packungen. Die Experten unseres Elternservices beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.