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Meilensteine der Babyentwicklung

In keiner anderen Lebensphase geht das Wachstum so schnell voran wie im 1. Lebensjahr. Es gibt für Eltern wohl kaum etwas Spannenderes, als dies zu beobachten.

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Bestimmt machen Sie sich oft Gedanken über den Entwicklungsstand Ihres Babys. Ist es groß genug? Nimmt es genug zu? Sollte es in diesem Alter vielleicht schon dieses oder jenes können?

Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn Ihr Kind im Vergleich mit Gleichaltrigen eher klein erscheint. Allzu schnell kann so ein vermeintlicher Rückstand aufgeholt sein, denn jeder kleine Mensch wächst in seinem eigenen Tempo. Sind Sie unsicher, wenden Sie sich an Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt.

Unser Tipp

Richtwerte, wann ein Kind welche Meilensteine der Entwicklung im 1. Lebensjahr hinter sich bringt, sind in Ihrem Mutter-Kind-Pass nachzulesen.

Mehr Informationen über Babys Entwicklung in den ersten Lebensmonaten finden Sie in unserem Babykalender.

Babys wachsen wie im Zeitraffer

Bis zum 6. Lebensmonat hat Ihr Baby sein Geburtsgewicht verdoppelt und ist etwa 15 cm gewachsen. Im zweiten Lebenshalbjahr wächst es pro Monat ca. 1 bis 1,5 cm und nimmt zwischen 300 und 350 g monatlich zu. Um so schnell wachsen zu können braucht es mehr Energie und Nährstoffe pro Kilogramm Körpergewicht als in allen anderen Lebensphasen danach. Mehr zu Babys richtiger Ernährung finden Sie hier.

Knochen brauchen reichlich Baumaterial

Solange Ihr Baby im Mutterleib war, bestand sein Skelett noch überwiegend aus weichen Knorpeln. Ab der Geburt wird kräftig Knochenmaterial eingelagert und die Knochen werden dadurch länger und dichter bzw. härter. Bis Ihr Baby sicher auf eigenen Beinen steht, wird es viele Stürze hinnehmen müssen. Da die kindlichen Knochen mehr Wasser enthalten, sind sie flexibler und weicher als Erwachsenenknochen. Gut zu wissen, dass Knochenbrüche deshalb weniger wahrscheinlich sind. Für den Aufbau von Knochen und Zähnen braucht Ihr Baby neben Vitamin K, Phosphor vor allem jede Menge Kalzium als Bausubstanz und Vitamin D. Dieses wertvolle Vitamin fördert den Kalziumeinbau in Knochen und Zähne.

Gut zu wissen!

Der Körper lagert in den ersten 5-6 Lebensjahren täglich etwa 100 mg Kalzium für den Knochenaufbau ein. Muttermilch und Säuglingsmilch versorgen Ihr Baby im ersten Lebensjahr mit diesem wichtigen Knochenmineral.

Der kurze Weg vom Liegen zum Sitzen

Anfänglich bewegt sich ein Baby noch unkoordiniert, boxt und strampelt nach allen Seiten. Die Nackenmuskeln sind noch schwach und der Kopf muss im 1. Monat immer gestützt werden. Liegt Ihr Baby in seinen Wachphasen viel auf dem Bauch wird es bald beginnen, den Kopf zu heben. Dabei werden Muskeln von Bauch, Rücken, Schultern, sowie der Arme gekräftigt.

Unser Tipp

Zum Schlafen wird heute von Kinderärzten aufgrund der Gefahr des plötzlichen Kindstods im ersten Lebensjahr ausschließlich Rückenlage empfohlen.

Gegen Ende des 6. Monates sind Arme, Oberkörper und Nackenmuskeln bereits so gut trainiert, dass sich Ihr Baby selbständig in die Seitenlage und von der Bauch- in die Rückenlage drehen kann. Mit rund 7 Monaten ist der kindliche Oberkörper meist auch stark genug zum selbstständigen Sitzen.

Sprache braucht nicht immer Worte

Schreien ist anfangs die einzige Art, wie sich Ihr Baby bemerkbar machen kann. Innerhalb kürzester Zeit werden Sie zwischen den verschiedenen Formen des Weinens unterscheiden können und wissen, ob es hungrig ist, sich über eine volle Windel beklagt oder ob es beschäftigt werden will. Mit jeder Woche wird das Mienenspiel Ihres Babys lebhafter und die Beziehungen zur Umwelt deutlicher. Das Lächeln wird zum Teil bereits gezielt eingesetzt und ist oft von lallenden Lauten begleitet.

Aus Lauten werden Worte

Um das 5.-6. Monat entdeckt Ihr Baby seine eigene Stimme. Es formt neue Laute und macht bewusst Geräusche die meist mit den Buchstaben B, M oder G beginnen. Die Laute Ihres Babys fangen an, nach Worten zu klingen. Es wiederholt diese ständig, um sich an seine eigene Stimme zu gewöhnen. Möglicherweise hören Sie erstmals “Mam-ma”, aber es dauert meist bis zum 10. Monat, bevor diese Silben eine Bedeutung haben. Gegen Ende des 1. Lebensjahres beginnt Ihr Baby, seinen eigenen Namen zu erkennen. Es reagiert wenn es gerufen wird. Obwohl es noch nicht sprechen kann, versteht es schon viele Wörter und einfache Sätze. Nun beginnt Ihr Baby, Laute auf Gegenstände und Personen zu beziehen. Die ersten einfachen Worte bestehen meist aus Silbenverdoppelungen. Ihr Baby zeigt auf verschiedene Gegenstände und benennt sie mit gleichen Namen, z. B. „Wau-Wau“.

Unser Tipp

Unterstützen Sie die Sprachentwicklung Ihres Babys, in dem Sie von Anfang an viel mit ihm sprechen. Erklären Sie ihm einfach alles, was Sie gerade tun und benennen Sie möglichst häufig Gegenstände des täglichen Lebens. Auch Vorlesen fördert die Sprachentwicklung.

Volle Kraft voraus

Mit etwa 9 Monaten sind Babys meist schon sehr mobil. Sie krabbeln oder rutschen rücklings durch den Raum. Diese ersten Fortbewegungsversuche haben in den vergangenen Monaten seine Beinmuskulatur erheblich gestärkt.

Zwischen dem 10. und 12. Monat macht Ihr Baby vielleicht seine ersten unsicheren Schritte, meist mit Ihrer helfenden Hand. Oder es fängt jetzt damit an, sich an Möbelstücken in eine stehende Position hochzuziehen.

Sie werden auch feststellen, dass es noch mehr Kontrolle über seine Hand- und Fingerbewegungen hat. Die Hand-Augen-Koordination und die Fähigkeit, selbst mit einem Löffel zu essen, verbessern sich. Es lernt den „Pinzettengriff“ und kann damit Dinge zwischen Daumen und Zeigefinger halten. Diese neue Technik nützt es gleich, um auch kleine Dinge an den Mund zu führen. Jetzt ist besondere Vorsicht angesagt, damit Ihr Kleines nichts verschluckt.

Unser Tipp

Sie können Ihr Baby fördern, indem Sie ihm möglichst viel Freiraum zum Entdecken und für Bewegung geben. Bringen Sie dafür alle gefährlichen Gegenstände außerhalb seiner Reichweite.

Sehen, Hören, Schmecken

In den ersten Wochen kann Ihr Baby nur bis zu einem Abstand von 20 – 30 cm scharf sehen. Halten Sie Ihr Gesicht daher nahe an seines, wenn Sie mit ihm kommunizieren möchten.

Beim Stillen ist der richtige Abstand automatisch gegeben und es gibt oft langen und intensiven Augenkontakt. Nach etwa 6 Wochen werden Gegenstände fixiert und mit den Augen verfolgt, wenn sie sich bewegen, z.B. bei einem Mobile. Mit 6 Monaten nimmt ein Säugling Farben und Objekte in Bewegung wie Erwachsene wahr und erreicht schon fast deren Sehschärfe.

Um den 4. bis 6. Lebensmonat kann Ihr Baby auch Töne lokalisieren und dreht den Kopf in die entsprechende Richtung. Sehr laute, plötzliche Geräusche erschrecken es, denn sein Gehör ist sehr empfindlich.

Bereits in den ersten vier Monaten sind Geschmacks- und Geruchssinn ausgebildet und werden von Woche zu Woche feiner. Ihr Baby bevorzugt aufgrund der natürlichen Süße der Muttermilch eindeutig die Geschmacksrichtung süß.

Fremdeln gehört dazu

Zwischen dem 7. und 9. Lebensmonat wird Ihr Baby plötzlich fremdeln. Es reagiert wenig vertrauten Personen gegenüber zurückhaltend, manchmal sogar heftig abwehrend. Es sucht bei Mama oder Papa Schutz und wendet bewusst sein Gesicht ab, um die vermeintliche „Gefahr“ nicht zu sehen. Fremdeln ist ein Zeichen von Reife und zeigt, dass Ihr Baby Gesichter jetzt besser erkennen kann und beginnt, diese zu vergleichen und zu unterscheiden.

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Babykalender

Wir möchten Sie und Ihr Kind auf der spannenden Entwicklungsreise der ersten 12 Monate begleiten. Dazu haben wir entsprechend des Alters Ihres Kindes Informationen zur aktuellen Entwicklungsphase sowie zu den derzeitigen Bedürfnissen zusammengestellt.

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Stillhinweis

Wir befürworten die Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt und sind von den Vorteilen des Stillens für Mutter und Kind überzeugt. Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise auf den Packungen. Die Experten unseres Elternservices beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.