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Wenn Ihr Frühchen keine Spezialnahrung mehr braucht

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Wenn Ihr Frühchen keine Spezialnahrung mehr braucht

Der große Moment rückt allmählich näher: Ihr Frühchen darf bald nach Hause. Bei aller Freude darüber sind manche Eltern noch unsicher, wie es dort mit der Ernährung weitergeht. Lesen Sie hier viel Wissenswertes dazu!

 

Ergebnisse wissenschaftlicher Studien deuten darauf hin, dass viele Frühgeborene auch über die Klinikentlassung hinaus besondere Ernährungsbedürfnisse haben, um ihr Aufholwachstum abzuschließen. Hat Ihr Frühchen in der Klinik schon Muttermilch bekommen, so werden Sie es bestimmt auch zu Hause weiterhin stillen oder mit abgepumpter Muttermilch füttern.

Je nach Gewichtsentwicklung Ihres Babys wird man Ihnen bei der Entlassung raten, auch weiterhin ein Frauenmilchsupplement wie Aptamil FMS zu verwenden. Gemäß aktuellen wissenschaftlichen Empfehlungen sollte die Muttermilch, falls notwendig, bis zum errechneten Geburtstermin angereichert werden, möglicherweise aber auch noch bis zu drei Monate länger. Bitte besprechen Sie dies sowie die weitere Ernährung Ihres Frühchens mit Ihrem Kinderarzt.

Für jedes Bedürfnis die richtige Nahrung

Ihr Frühchen hatte bereits direkt zu Beginn seines Lebens besondere Ernährungsbedürfnisse. Im besten Fall kann es nach der Stillzeit dann einfach eine normale Säuglingsnahrung bekommen. Vielleicht hat es aber zusätzlich ein Allergierisiko mit auf die Welt gebracht? Oder im Laufe seiner weiteren Entwicklung treten, wie bei vielen anderen Babys auch, vorübergehend Verdauungsbeschwerden, z. B. vermehrtes Spucken, Blähungen oder Verstopfung, auf.  Wenn Sie in solchen Fällen eine Spezialnahrung verwenden möchten, sprechen Sie bitte erst mit Ihrem Kinderarzt. Spezialnahrungen sollten nur unter ärztlicher Kontrolle verwendet werden.

Als Experte für Säuglingsnahrung stellen wir Ihnen das größte Sortiment an Milchnahrungen zur Ernährung im 1. Lebensjahr zur Verfügung – inspiriert durch aktuelle Erkenntnisse der Nutricia Forschung und unsere langjährige Muttermilchexpertise. Mit Aptamil bekommt Ihr Frühchen zu jedem Zeitpunkt genau die Nahrung, die es für sein individuelles Ernährungsbedürfnis braucht.

Der richtige Zeitpunkt für die Beikost

Ist die schwierige Zeit in der Klinik erst einmal überstanden, verläuft die Ernährung von Frühgeborenen im 1. Lebensjahr ganz ähnlich wie bei Reifgeborenen. So wird meist auch für Frühchen empfohlen, mit der Beikost, also dem schrittweisen, zusätzlichen Füttern weiterer babygerechter Lebensmittel, frühestens mit Beginn des 5. Monats und spätestens mit Ende des 6. Monats zu beginnen. Jedoch kann dieser Zeitpunkt bei Frühgeborenen, in Abhängigkeit von den individuellen Entwicklungsschritten, stärker variieren und oft wird für den Beginn das korrigierte Alter zugrunde gelegt. Die Beikost sollte nicht zu früh, aber auch nicht zu spät eingeführt werden, um einem Nährstoffmangel vorzubeugen. Der geeignete Zeitpunkt hängt vom individuellen Reife- und Entwicklungszustand des Babys ab. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Baby reif für die Beikosteinführung ist, dann sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt. Zufüttern von Beikost bedeutet nicht das Ende des Stillens. Auch wenn Ihr Baby bereits mit dem Fläschchen gefüttert wird, sollte es nach Einführung von Brei- und Löffelkost seine 1-3 Milchmahlzeit weiter erhalten.

Unser Aptaclub-Tipp

Eines ist ganz wichtig zu wissen: Füttern von Beikost ist nicht gleichzusetzen mit Abstillen bzw. dem vollständigen Verzicht auf Milchmahlzeiten. Neben den drei Breimahlzeiten behält Ihr Baby das ganze erste Lebensjahr die morgendliche Milchmahlzeit und oftmals eine weitere Milchmahlzeit am Abend bei.

Wirklich groß ist, gemeinsam für die Kleinsten zu kämpfen!

Als Frühcheneltern sind Sie nicht allein. Im Rahmen der Initiative "Kämpferherzchen" unterstützt Aptaclub die kostenlose Hotline des Bundesverbandes "Das frühgeborene Kind" e.V. Erfahren Sie mehr...

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