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      Baby liegt auf dem Rücken am Boden
      Entwicklung

      Der Weg zu einem starken Immunsystem

      Baby liegt auf dem Rücken am Boden

      Das menschliche Immunsystem ist ein Wunderwerk der Natur. Es bereitet sich vom ersten Tag an darauf vor, den Menschen bestmöglich gegen Viren, Bakterien und Allergieauslöser zu schützen.

      Vor der Geburt hilft das Immunsystem der Mutter, das Baby vor Krankheitserregern zu schützen. Über die Plazenta, den Mutterkuchen, werden Immunglobuline G (IgG-Antikörper) auf das Ungeborene übertragen.

      Die Natur hat es so eingerichtet, dass das unreife Immunsystem des Ungeborenen die von der Mutter stammenden Zellen nicht als Fremdkörper erkennt und nicht angreift. Der Säugling bringt diese mütterlichen Antikörper mit auf die Welt. Dieser „Nestschutz“ (auch Leih-Immunität oder passive Immunität genannt) hält etwa bis zum 4. bis 6. Lebensmonat an. Genau in diesem Alter beginnt dein Baby jedoch, seine Umgebung zu entdecken und mit ihr Kontakt aufzunehmen, z. B. indem es Gegenstände in den Mund nimmt und mit anderen Kindern in Kontakt kommt. Die Herausforderungen für die körpereigenen Abwehrkräfte sind jetzt enorm.

      Training für das Immunsystem

      Doch der Kontakt mit potenziellen Krankheitserregern hat auch eine gute Seite, bedeutet er doch ständiges Training für die Immunzellen. Diese lernen dabei, zwischen „gefährlich“ und „harmlos“ zu unterscheiden. Sie können dann die schädlichen Mikroorganismen erkennen, in Schach halten und unschädlich machen.

      Nach jeder Konfrontation mit bislang unbekannten Keimen kann der Körper die nächsten Angreifer schon besser abwehren. Man spricht auch vom Immungedächtnis. Im Immunsystem bleiben nach einer Infektion spezifische Antikörper und „Gedächtniszellen“ zurück, die beim nächsten Kontakt eine schnelle Immunantwort ermöglichen.

      Zweigeteiltes Abwehrsystem

      Eine komplexe Immunreaktion wird erst durch das koordinierte Zusammenspiel von:

      1.     angeborener oder unspezifischer Immunabwehr sowie

      2.     adaptiver oder spezifischer Immunabwehr ermöglicht.

      Die angeborene oder unspezifische Immunabwehr bildet die Basis unseres Immunsystems. Sie ist durch die Erbinformation lebenslang festgelegt und schon mit der Geburt nahezu vollständig ausgebildet. Allerdings reagiert sie nicht spezifisch und kann die Identität von Krankheitserregern nicht unterscheiden. Die Zellen der unspezifischen Abwehr (Granulozyten, Monozyten, Makrophagen) können Fremdstoffe buchstäblich “auffressen” (phagozytieren). Dabei werden die Keime in die Zelle aufgenommen und durch die Enzyme der Fresszellen abgebaut.

      Die adaptive oder spezifische Immunabwehr (früher auch „erworbenes Immunsystem“ genannt) ist bei der Geburt unvollständig und braucht Jahre, um sich zu entwickeln. Besonders die ersten 3 Lebensjahre sind hier bedeutsam. Ihre Komponenten, bestehend aus Antikörper und Lymphozyten, besitzen die Fähigkeit zu lernen, sich anzupassen und sich zu erinnern. Sie können verschiedene Krankheitserreger, aber auch große Proteinstrukturen aus Lebensmitteln erkennen, voneinander unterscheiden und spezifisch darauf reagieren.

      Das Erinnerungsvermögen sorgt für eine stärkere Abwehrreaktion bei einem erneuten Kontakt mit dem gleichen oder einem ähnlichen Fremdling. Diesen Effekt macht sich die Medizin auch bei Impfungen zunutze.

      Der Darm trägt wesentlich zu einem gesunden Immunsystem bei

      Das Zusammenspiel vieler nützlicher Bakterien in der Darmmikrobiota trainiert das Immunsystem und ist entscheidend an der gesunden Entwicklung der Immunabwehr beteiligt. Der Aufbau der Darmmikrobiota mit diesen wichtigen Bakterien (Bifidusbakterien und Lactobazillen) beginnt während der Geburt und kurz danach. Bei einer normalen Geburt erhält das Neugeborene über die mütterliche Vaginalflora eine erste „Starthilfe". Per Kaiserschnitt geborene Kinder haben oft eine andere Darmmikrobiota, in der mehr Hautbakterien nachweisbar sind.

      Die weitere Besiedlung verläuft auf unterschiedlichen Wegen – abhängig von der Nahrung, die ein Baby bekommt. Denn die Ernährung spielt beim Aufbau der Darmmikrobiota, und damit bei der gesunden Entwicklung des Immunsystems, eine wichtige Rolle. Gestillte Kinder haben eine besondere Darmmikrobiota, die hauptsächlich aus säureproduzierenden Bakterien zusammengesetzt ist. Denn Muttermilch enthält Prebiotika, das sind unverdauliche Kohlenhydrate (Ballaststoffe), die eine gesunde Darmmikrobiota fördern und dadurch die Abwehrkräfte stärken. Sie dienen als „Futter" für die guten Bakterien im Darm, helfen somit, unerwünschte Keime zu verdrängen und unterstützen auf unterschiedlichste Weise die Entwicklung des Immunsystems.

      4 Tipps zur Entwicklung eines gesunden Immunsystems

      Wusstest du, dass jede Erfahrung die Widerstandskraft stärkt?

      Unsere Kinder wachsen in einer schnelllebigen und unbeständigen Welt auf. Sie werden viele Chancen wahrnehmen können, aber auch so manche Herausforderung meistern müssen. Wenn du von Anfang an die Widerstandskraft deines Babys förderst, bereitest du es gut auf seine Zukunft vor. Seine Widerstandskraft wird mit jeder neuen Erfahrung und mit all den Entdeckungen, die du es machen lässt, stärker. Mit einem starken Immunsystem ist dein Kind gut auf vielseitige Erlebnisse und Erfahrungen vorbereitet.

      Lies hier unsere besten Tipps, wie du das Immunsystem deines Kleinen schon im Babyalter trainieren kannst.

      1. Raus an die frische Luft!

      Im Frühjahr und Sommer hilft die Sonne bei der Bildung von Vitamin D – das ist wichtig für das Immunsystem.

      Im Herbst und Winter unterstützen regelmäßige Aktivitäten an der kalten frischen Luft die Entwicklung der körpereigenen Abwehr. Durch die Kältereize wird die Durchblutung in Schwung gebracht und auf diese Weise das Immunsystem stimuliert. Außerdem spielt Vitamin D eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von starken Knochen und Zähnen. 

      Aptaclub DE widerstandskraft global

      2. Ausgeschlafenes Immunsystem

      Geregelte Schlafenszeiten und ein Mittagsschläfchen machen putzmunter und sind gesund – besonders bei deinem Baby, dessen Immunsystem sich noch in der Entwicklung befindet. Zu wenig Schlaf dagegen schwächt bei Groß und Klein die Immunabwehr.

       

      parent holding babys hand whilst sleeping

      3. Fingerchen in den Mund

      „Dreck ist bäh.“ Kann sein, aber regelmäßiger Kontakt mit etwas Schmutz und Bakterien fördert nicht nur die Entwicklung des Immunsystems und dessen Fähigkeit, Krankheitserreger abzuwehren, sondern auch die Toleranz gegenüber Allergieauslösern. Ein fehlender Kontakt zu solchen Bakterien kann Experten zufolge dazu führen, dass das Immunsystem keinen richtigen Umgang mit alltäglichen Bakterien sowie Staub und Pollen lernt. 

      Lasse dein Baby also beruhigt im Sandkasten krabbeln und buddeln.

       

      Web Only - Aptamil general bonding 22

      4. Stillen stärkt das Immunsystem

      Auch die Ernährung deines Babys hat eine besondere Bedeutung für das Immunsystem. Solange du stillst, ist dein Baby optimal versorgt. Doch auch nach dem Stillen ist die Versorgung mit wertvollen Nährstoffen wie Vitamin C und D wichtig – sie tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

      Aptamils Folgemilchen enthalten diese Vitamine und können zu einem gesunden Immunsystem beitragen.

      Baby Looking At Mum While Breastfeeding

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      Baby mit Spieluhr-Wölkchen

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