Sicherlich haben Sie es in Ansätzen schon gemerkt: als Vater wird man nicht geboren. Alles ist plötzlich neu und aufregend. Sie sind stolz auf Ihre Partnerin, auf den faszinierenden, winzigen Punkt auf dem Ultraschallbild und - Sie dürfen es ruhig zugeben - auf sich selbst natürlich auch!
Auch wenn Sie es geahnt haben: für die meisten Männer kommt nach der ersten Euphorie schnell das Gefühl der Hilflosigkeit und des "Ausgeschlossenseins". Sie spüren eine neue, große Verantwortung, denn schließlich ist Ihr Baby unterwegs. Aber - alles dreht sich nur um Ihre Partnerin.
Vielleicht können Sie Ihre Empfindungen einfach nicht so richtig zeigen, durchleben ein momentanes Wechselbad der Gefühle zwischen Freude, Angst, Glück und Zweifel. Keine Sorge - alles ganz normal für einen "schwangeren" Vater!
Jeder kann es nun sehen: ein Baby ist unterwegs! Das Bäuchlein Ihrer Partnerin wird langsam zum Bauch. Wenn möglich, gehen Sie mit zur Ultraschalluntersuchung.
Beobachten Sie Ihr Baby bei seinen ersten Turnübungen und nutzen Sie die Zeit, sich auf das neue Leben zu dritt vorzubereiten!
Irgendwann werden dann auch Sie Ihr Baby endlich fühlen können. Sie spüren kleine Tritte oder ertasten die Wölbung eines Füßchens. Bestimmt sehr aufregend! Suchen Sie den Kontakt mit Ihrem Baby. Auch Ihre Partnerin wird die ersten Annäherungen zwischen Vater und Kind sicherlich genießen.
Nehmen Sie sich nach Möglichkeit viel Zeit für Ihre Partnerin. Besonders wichtig ist für sie das Gefühl, sie jederzeit erreichen zu können. Geben Sie ihr das Gefühl: ich bin für dich da!
Nach der ersten Freude über die Schwangerschaft kehrt der Alltag wieder ein. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Partnerin sich aufgrund der körperlichen und psychischen Veränderungen ein wenig zurückzieht. Versuchen Sie es nicht persönlich zu nehmen!