Schmerzende Beine

Beinschwellungen

Schwellungen an den Beinen oder Knöcheln sind nach einem anstrengenden Tag keine Seltenheit. Sie rühren von Wasseransammlungen im Gewebe her und können verschiedene Ursachen haben.

Solange Sie sich regelmäßig von Ihrem Arzt untersuchen lassen und er normale Blutdruck-, Urin- und Gewichtswerte feststellt, brauchen Sie sich keinerlei Sorgen zu machen. Legen Sie tagsüber möglichst oft die Beine hoch, schlagen Sie sie beim Sitzen nicht übereinander.

Suchen Sie allerdings sofort einen Arzt auf, wenn sich die Schwellungen plötzlich massiv ausdehnen, Sie Bauchbeschwerden haben Sehstörungen und/oder Kopfschmerzen dazukommen!
 

Krampfadern

Wer eine Veranlagung zu Krampfadern hat, muss während der Schwangerschaft die Beine ganz besonders gut pflegen, damit sich die Beschwerden in Grenzen halten. Die zunehmende Größe der Gebärmutter behindert den Abfluss des Blutes aus den Beinvenen, deren Wände durch die Hormonumstellung zusätzlich weniger gespannt und fest sind. Zur Vermeidung von Krampfadern sollte man so wenig wie möglich stehen.

Auf und ab zu gehen ist weniger belastend als stehen. Einige Arbeiten, wie beispielsweise Bügeln, lassen sich auch bequem im Sitzen verrichten. Während des Liegens sollte man die Beine etwas erhöht lagern, damit der Rückstrom des Blutes aus den Beinen erleichtert wird. Stellen Sie deshalb das Fußende Ihres Bettes um ungefähr zehn Zentimeter höher: Wenn sich der Lattenrost nicht verstellen lässt, dann lassen Sie zwischen Matratze und Bettrost einen keilförmigen Einschub anbringen, damit die Beine höher liegen.

Das Tragen von richtigen Schuhen ist bei bestehenden Krampfadern ein „Muss“. Ob Stützstrümpfe oder -strumpfhosen getragen werden sollen oder ob möglicherweise andere Behandlungsmaßnahmen nötig werden, darüber wird der Arzt entscheiden. Vertrauen Sie sich auch Ihrem Arzt an, wenn Sie Probleme mit Hämorrhoiden haben. Er kann geeignete Salben und Zäpfchen verordnen, die für das Baby unschädlich sind und Ihre Beschwerden erleichtern.
 

Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe sind meist ein Anzeichen für Magnesiummangel. Am schnellsten löst sich ein Krampf durch Gehbewegungen oder leichtes Aufstampfen auf den Boden.

Essen Sie viel grünes Gemüse und hauptsächlich Vollkornprodukte. Auch Mineralwasser kann hilfreich sein.Der Arzt kann auch Kalzium und Magnesium verschreiben.

 

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