Ihr Baby kann durchaus bei der einen Mahlzeit weniger Appetit zeigen als bei der anderen. Zunächst muss es noch lernen, kräftig und zügig zu trinken, um danach ein paar Stunden satt zu sein. Auch sein Verdauungsapparat muss sich auf die „neue“ Art der Ernährung einspielen. Stillen ist das Beste für Ihr Baby. Wenn Sie nicht stillen geben Sie Ihrem Baby eine Pre-Nahrung wie Aptamil Pre oder Aptamil HA Pre. Wenn es nach einer Mahlzeit verlangt, lassen Sie es so lange trinken, bis es satt ist. Bei der Ernährung mit dem Fläschchen, kann es passieren, dass das Saugloch verstopft. Unterbricht Ihr Baby seine Flaschenmahlzeit einmal unter heftigem Protest, so prüfen Sie, ob mit dem Sauger etwas nicht stimmt.
Die wöchentliche Gewichtskontrolle (z.B. bei der Mutterberatung oder in einem Eltern-Kind-Zentrum) gibt Ihnen Aufschluss, ob Ihr Baby genügend Nahrung erhält.
Versuchen Sie, durch Zurückziehen der Brustwarze oder des Saugers das Baby zum Weitertrinken zu ermuntern, oder wecken Sie es durch sanftes Streicheln an Wange oder Kinn. Wenn das alles nichts nützt, drehen Sie Ihren Daumen in Babys Handteller. Davon wird es garantiert wach.
Sie werden schnell unterscheiden lernen, ob Babys Unmutsäußerungen Hunger, Durst, nasse Windeln oder einfach Kontaktbedürfnis bedeuten. Je nachdem hilft Anlegen an die Brust oder ein Flaschenmahlzeit, Wickeln, Zuwendung, Tragen, Vorsingen oder ein Beruhigungsauger.
Ob Sie Ihr Baby stillen oder mit der Flasche füttern, es schluckt immer auch etwas Luft mit. Lassen Sie daher das Baby so langsam und ruhig wie möglich trinken. Setzen Sie einmal oder mehrmals zwischendurch ab, damit sich die Nahrung setzen und das Baby aufstoßen kann. Halten Sie Ihr Baby nach dem Trinken aufrecht, so dass es mit dem Köpfchen über Ihre Schulter schaut. Kopf und Rücken dabei vorsichtig stützen und leicht auf den Rücken klopfen. So kann Ihr Baby aufstoßen und sein „Bäuerchen“ machen. Legen Sie sich vorher eine Windel über die Schulter, falls beim Aufstoßen etwas Milch mitgespuckt wird.
In den ersten Lebensmonaten haben Babys oft ein sehr empfindliches Bäuchlein. Denn ihr Verdauungssystem ist noch nicht voll entwickelt. Dies zeigt sich dann in Blähungen, Krämpfen, Verstopfung und häufigem Schreien, also im Unwohlsein der Babys. Mehr Information zu Verdauungsproblemen finden Sie in unserem Artikel Beschwerden und Krankheiten.
Für nicht gestillte Babys bietet Aptamil Comformil schnelle Hilfe, denn die Zusammensetzung ist speziell auf den empfindlichen Darm des Babys abgestimmt. Für Babys, die nicht gestillt werden können und ernährungsbedingte Verdauungsbeschwerden haben, ist Aptamil Comformil 1 von Geburt an geeignet. Nach dem 4. Monat kann im Rahmen einer gemischten Ernährung die Folgenahrung Aptamil Comformil 2 verwendet werden. Mit Aptamil Comformil bekommt Ihr Baby einen natürlich weichen, helleren Stuhl. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt, wenn Sie Ihrem Baby Aptamil Comformil geben möchten.
Es ist nicht besorgniserregend, wenn mit dem „Bäuerchen“ ein bisschen Milch zum Vorschein kommt.
Häufiges und anhaltendes Spucken nach den Mahlzeiten oder auch schwallartiges Erbrechen kann jedoch zur Beeinträchtigung von Babys Gesundheit führen. Dieses Spucken der Babys nach den Mahlzeiten ist dann meist auch mit Unruhe oder gequältem Schreien verbunden.
Für häufig aufstoßende und spuckende Babys, die nicht ausreichend zunehmen, bieten Aptamil Anti-Reflux Spezialnahrungen wirksame Hilfe. Durch den natürlichen Quellstoff „Johannisbrotkernmehl“ haben Aptamil AR 1 bzw. Aptamil AR 2 eine erhöhte Sämigkeit; dadurch fließt die Nahrung nicht mehr so leicht aus dem Magen zurück in die Speiseröhre, und das lästige Aufstoßen und Spucken werden vermindert. Aptamil Anti-Reflux Nahrungen sind nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt zu verwenden.
Muttermilch wird gut verwertet, deshalb braucht es Sie nicht zu beunruhigen, wenn Ihr Baby wenig Stuhlgang hat, und das nicht einmal jeden Tag. Was Sie vielleicht alle 2 oder 3 Tage in Babys Windeln finden, ist salbenartig weich, hat eine goldgelbe Farbe und einen säuerlichen Geruch. Bei Kontakt mit Luft kann sich der Stuhl grün verfärben. Bei einem gestillten Baby ist es auch normal und kein Durchfall, wenn es mehrmals täglich Stuhl hat. Wenn der Stuhl Ihres Babys hart und knollig ist, fragen Sie Ihren Arzt, was zu tun ist.
Für seine gute Knochenbildung braucht das Baby während des ersten Lebensjahres täglich Vitamin D3 – ganz gleich, ob Sie Ihr Baby stillen oder mit der Flasche füttern. Vitamin D3 gibt man heute in Form von Tropfen. Halten Sie sich genau an die vom Arzt vorgeschriebene Dosierung. Fragen Sie Ihren Arzt auch nach Fluortabletten zur Kariesvorbeugung.
Stillen ist die beste Ernährungsweise für Ihr Baby und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Stillen fördert die Mutter/Kind-Beziehung und ist überdies die günstigste Ernährung für Ihr Baby. Die Verwendung anderer Lebensmittel, außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung, kann ebenso wie unsachgemäße Verwendung die Gesundheit des Säuglings gefährden. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen ist der beste Weg, den Milchfluss anzuregen.
Wenn Sie zusätzlich eine Flaschennahrung geben, kann dies den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglings- Milchnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise und Anleitungen auf den Packungen.