Die Zubereitung des Fläschchens

Um bei einem Fläschchen bestmögliche Löslichkeit und optimalen Nährwert zu erreichen, ist es notwendig, die Säuglingsnahrung genau nach Anleitung auf der jeweiligen Packung zuzubereiten.

Manche Schritte der Zubereitungsanleitung werden auf den ersten Blick vielleicht als etwas aufwändig empfunden. Es hat sich allerdings gezeigt, dass die angegebene Art und Weise der Zubereitung für die „Qualität“ (Löslichkeit, Schonung der Vitamine usw.) der Säuglingsnahrung am besten ist.

Dosierung

Achten Sie genau auf das auf der Packung angegebene Verhältnis von Pulver zu Wasser, das ist für die optimale Entwicklung Ihres Kindes wichtig.
Verwenden Sie grundsätzlich nur den der jeweiligen Packung beiliegenden Messlöffel. Bei ständiger Überdosierung (Verwendung von mehr Pulver bzw. weniger Wasser als angegeben) erhält Ihr Baby zu wenig Flüssigkeit und kann dadurch harten Stuhl und Verstopfung bekommen.

Bei dauerhafter Unterdosierung (Verwendung von weniger Pulver bzw. mehr Wasser als angegeben) wird Ihr Baby nicht mit allen Nährstoffen optimal versorgt. Dadurch kann es zu Entwicklungsstörungen oder -verzögerungen kommen.

Oberstes Gebot: immer frisch

Bereiten Sie die Nahrung immer frisch zu, da eine fertig zubereitete Milchnahrung – so wie Milch im Allgemeinen – ein guter Nährboden für Keime ist. Diese vermehren sich bei längerem Stehenlassen ständig. Die Gefahr einer Infektion ist dann sehr groß. Abgesehen davon, werden bei längerem Stehenlassen Vitamine zerstört. Vorbereiten der Fläschchen, Aufbewahren im Kühlschrank und Wiederaufwärmen daher unbedingt unterlassen! Reste sollen nicht wiederverwendet werden.

Absolute Sauberkeit

Um das Kind vor möglichen Darminfektionen zu schützen, ist auch die sorgfältige Reinigung und Sterilisation der Fläschchen und des Zubehörs von großer Bedeutung.

An die natürlichen Keime der Umwelt muss sich das Baby erst gewöhnen: Die krankheitserregenden Keime jedoch, die sich rasch vermehren, wenn Fläschchen oder Sauger nicht keimfrei sind, können innerhalb weniger Stunden beim Säugling zu einer gefährlichen Infektion führen.

Nach den Mahlzeiten die Fläschchen und das Zubehör sofort ausspülen und mit Hilfe von Flaschenbürste und Spülmittel reinigen. Hierbei besonderes Augenmerk auf den Sauger bzw. das Saugerloch legen und den Sauger auch umgestülpt reinigen. Latexsauger (mit brauner Färbung) etwa einmal pro Woche mit normalem Kochsalz innen und außen abreiben. Diese Salzreinigung beseitigt unsichtbare Eiweißreste.

Bei Reinigung in der Geschirrspülmaschine die Sauberkeit genau kontrollieren bzw. mit einer Flaschenbürste entsprechend vorreinigen. Bitte beachten Sie, ob die von Ihnen verwendeten Fläschchen, im Geschirrspüler gereinigt werden dürfen.
Nach der sorgfältigen Reinigung werden Fläschchen, Sauger, Schraubverschlüsse und Schüttelkappen sterilisiert, entweder durch Auskochen (3 – 5 Minuten) oder entsprechende Geräte zur Dampfsterilisation. Zum Trocknen die Gegenstände mit der Öffnung nach unten auf ein sauberes Tuch legen und anschließend geschützt aufbewahren.

Trinksauger und Fläschchen sollten mindestens im ersten Lebenshalbjahr nach jeder Benutzung gereinigt und sterilisiert werden. Im zweiten Lebenshalbjahr ist die Immunabwehr Ihres Kindes schon so weit entwickelt, dass man Flaschen und Sauger nur noch gelegentlich – im Falle von Krankheit aber wieder täglich – auszukochen braucht.

Trinkwasserqualität

Im Allgemeinen ist die Trinkwasserqualität in Österreich sehr gut. Es gibt jedoch Regionen, in denen das Trinkwasser eine zu hohe Nitratbelastung aufweisen kann. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Kinderarzt über dieses Thema. Mineralwässer, die sich für die Zubereitung von Säuglingsnahrung eignen, tragen einen entsprechenden Hinweis am Etikett.

Auf allen Aptamil Packungen finden Sie eine genaue Anleitung zur richtigen Fläschchenzubereitung.

Wichtige Hinweise:

Stillen ist die beste Ernährungsweise für Ihr Baby und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Stillen fördert die Mutter/Kind-Beziehung und ist überdies die günstigste Ernährung für Ihr Baby. Die Verwendung anderer Lebensmittel, außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung, kann ebenso wie unsachgemäße Verwendung die Gesundheit des Säuglings gefährden. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen ist der beste Weg, den Milchfluss anzuregen.

Wenn Sie zusätzlich eine Flaschennahrung geben, kann dies den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglings- Milchnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise und Anleitungen auf den Packungen.

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Der Aptamil Milchbrei Grieß ist reich an Eisen und ideal für die Beikosteinführung nach dem 4. Monat geeignet.
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