Mögliche Allergien

Die meisten Babys können problemlos mit Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung von Geburt an ernährt werden. Etwa 10 – 15 % aller Neugeborenen sind jedoch aufgrund einer erblichen Belastung allergiegefährdet.

Die frühe Zufuhr von Fremdeiweiß (wie es in der Kuhmilch und in „normalen“ Säuglingsmilchnahrungen enthalten ist) kann eine allergische Reaktion auslösen.

Was ist eine Allergie?

Jeder Mensch ist durch sein Immunsystem auf natürliche Weise gegen Bakterien, Viren und andere körperfremde Stoffe geschützt. Wenn das Immunsystem mit einer übersteigerten Abwehrreaktion auf normalerweise harmlose Fremdstoffe reagiert, die z.B. über die Nahrung oder die Atemluft in den Körper gelangen, dann spricht man von einer Allergie.

Allergierisiko – eine Frage der Vererbung

Die Veranlagung, allergisch zu erkranken, ist vererbbar. Wenn ein Familienmitglied an einer Allergie leidet, steigt das Risiko des Babys ebenfalls eine Allergie zu entwickeln. Ein erhöhtes Allergierisiko bedeutet nicht, dass Ihr Baby später in jedem Fall eine Allergie bekommen wird. Mit der richtigen Ernährung und weiteren Vorsorgemaßnahmen können Sie das Allergierisiko Ihres Babys verringern.

Möchten Sie wissen wie hoch das Risiko für Ihr Kind ist? Verwenden Sie unseren Allergie-Risiko-Check um festzustellen ob Ihr Baby gefährdet ist. Zum Allergie-Risiko-Check

Allergievorsorge – die richtige Ernährung hilft

Allergiegefährdete Säuglinge sollten so lange wie möglich gestillt werden, weil Muttermilch von Natur aus arm an allergieauslösenden Stoffen (= Allergenen) ist. Kann jedoch nicht oder nicht ausreichend gestillt werden, so stehen für allergiegefährdete Säuglinge so genannte allergenarme (= hypoallergene) Nahrungen zur Verfügung. In diesen „HA Nahrungen“ wird das vorhandene Milcheiweiß in „kleine Bruchstücke“ gespalten (= hydrolysiert); das Eiweiß wird vom Organismus nicht mehr als Fremdeiweiß erkannt.

Wenn nicht oder nur teilweise gestillt wird, so eignet sich Aptamil HA als allergenarme Ernährung und reduziert das Auftreten von Allergien. Wenn nicht gestillt wird ist Aptamil HA Pre von Geburt an für allergiegefährdete Säuglinge geeignet. Aptamil HA Pre enthält hydrolysiertes Eiweiß und ist daher hypoallergen.
Weitere Informationen zur Allergievorsorge für Ihr Baby haben wir für Sie in unserer Aptamil HA Broschüre, die Sie in unserem Servicebereich herunterladen können, zusammengestellt.

Zur besseren Sättigung kann in den ersten 6 Monaten auf Aptamil HA 1 umgestellt werden. Wenn der Arzt auch über das 6. Monat hinaus für Ihr Baby eine HA-Nahrung empfiehlt, so kann im Anschluss an Aptamil HA 1 die sättigendere Folgenahrung Aptamil HA 2 und später nach dem 10. Monat Aptamil HA 3 gegeben werden.

Wichtige Hinweise:

Stillen ist die beste Ernährungsweise für Ihr Baby und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Stillen fördert die Mutter/Kind-Beziehung und ist überdies die günstigste Ernährung für Ihr Baby. Die Verwendung anderer Lebensmittel, außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung, kann ebenso wie unsachgemäße Verwendung die Gesundheit des Säuglings gefährden. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen ist der beste Weg, den Milchfluss anzuregen.

Wenn Sie zusätzlich eine Flaschennahrung geben, kann dies den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglings- Milchnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise und Anleitungen auf den Packungen.

Aptamil zum Löffeln

Der Aptamil Milchbrei Grieß ist reich an Eisen und ideal für die Beikosteinführung nach dem 4. Monat geeignet.
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