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Schon kurz nach der Geburt erkennt Ihr Baby Ihre Stimme, denn es hat sie bereits im Mutterleib gehört. Doch in den ersten Tagen möchte Ihr Baby vor allem schlafen und trinken. Allmählich beginnt es dann mit ersten Bewegungsübungen. Es strampelt, die eingerollten Füßchen und die kleinen Fäustchen öffnen sich, greifen aber sofort zu, wenn Sie einen Finger hineinlegen. Den Kopf kann Ihr Baby schon ein wenig drehen, und es blinzelt gelegentlich ins Licht. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Baby etwas schreckhaft ist, schließlich muss es viele neue Eindrücke verarbeiten.
Nicht nur für Sie – auch für Ihr Baby ist alles neu. In den ersten Wochen müssen Sie sich aneinander gewöhnen, und das kann für Sie beide oft auch anstrengend sein. Hier hilft viel Schlaf, Kuscheln und Wärme. Geben Sie Ihrem Baby die Geborgenheit, die es auch im Bauch hatte - denn die tut auch Ihnen gut.
Bis Ihr Baby seinen Schlaf-Trink-Rhythmus gefunden hat, müssen Sie selbst auf viel Schlaf verzichten. Vor allem Ihre Tiefschlafphasen werden von Ihrem Baby häufig unterbrochen. Konzentrieren Sie sich in dieser Zeit ganz auf sich und Ihr Baby und denken Sie nicht über den Haushalt oder andere Pflichten nach. Lassen Sie sich lieber von Ihren Mitmenschen helfen und nutzen Sie die Zeit, wenn Ihr Baby satt und zufrieden ist, um sich auszuruhen.
Direkt nach der Geburt wird die Neugeborenen-Erstuntersuchung durchgeführt. Danach stehen weitere Vorsorgeuntersuchungen an, zu denen Sie Ihr Kind unbedingt beim Kinderarzt vorstellen sollten. Wir haben für Sie eine Übersicht aller wichtigen Termine erstellt.
Das Strampeln Ihres Babys wird koordinierter und es kann seine Lage verändern. Lassen Sie es deshalb nie unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch! In Bauchlage versucht es immer öfter, das Köpfchen zu heben. Stützen Sie den Kopf dabei ein wenig, denn im Vergleich zum Körper ist er noch sehr groß und schwer. Immer häufiger öffnet Ihr Baby nun die Augen. Es sieht zwar noch nicht sehr weit und scharf, doch schon bald wird es Ihrem Gesicht oder der Hand mit dem Blick folgen können. Ihr Baby reagiert jetzt auch spontan auf Töne wie Rassel oder Spieluhr und bezaubert Sie mit seinem ersten bewussten Lächeln.
Durch regelmäßige Wachstumsschübe hat Ihr Baby oft regelrechten Heißhunger auf Milch. Das ist auch gut so, denn für das Lernpensum der nächsten Wochen braucht ihr Baby viel Kraft. Was Ihr Baby keinesfalls braucht, sind gut gemeinte Versuche, seine Entwicklung künstlich zu beschleunigen. Jeder Säugling hat sein eigenes Tempo. Damit Ihr Kind sich auf seine Weise gesund und glücklich entwickeln kann, braucht er nach wie vor Ihre ganze Liebe und eine Ernährung, die optimal auf die jeweilige Entwicklungsphase abgestimmt ist.
Viele Säuglinge empfinden gleichmäßige Geräusche wie z.B. eine laufende Spülmaschine im Nebenraum als beruhigend und entspannend. Es ist auch nicht nötig, auf leisen Sohlen durchs Haus zu schleichen, wenn das Baby schläft oder schlafen soll. Es kennt die Geräusche in Ihrem Haushalt bereits aus der Schwangerschaft und fühlt sich in der vertrauten Geräuschkulisse sicher wohler als in ungewohnter Stille.
Zwischen der 6. und 8. Lebenswoche wird eine Hüftultraschalluntersuchung durchgeführt. Eine Übersicht aller wichtigen Vorsorgetermine finden Sie hier:
Stillen ist die beste Ernährungsweise für Ihr Baby und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Stillen fördert die Mutter/Kind-Beziehung und ist überdies die günstigste Ernährung für Ihr Baby. Die Verwendung anderer Lebensmittel, außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung, kann ebenso wie unsachgemäße Verwendung die Gesundheit des Säuglings gefährden.
Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen ist der beste Weg, den Milchfluss anzuregen. Wenn Sie zusätzlich eine Flaschennahrung geben, kann dies den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglings- Milchnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise und Anleitungen auf den Packungen.
Die liebsten Spielzeuge Ihres Babys sind seine Hände und Füße. Mit ihnen beschäftigt es sich in dieser Phase am meisten. Fasziniert betrachtet es die eigenen Finger, steckt sie in den Mund und verfeinert so die Koordination zwischen Augen, Händen und Mund. Überhaupt spielt der Mund eine wichtige Rolle, denn er wird als zusätzliches Tastorgan genutzt. Wenn sich Ihr Baby in Bauchlage auf die Ellenbogen stützt, kann es den Kopf schon eine Weile hoch halten. Neugierig betrachtet es seine Umgebung und kommentiert sie mit verschiedenen Tönen wie Ah, Äh und Kehllauten (rrrrr). Auch das Schreien in diesem Alter wird immer differenzierter, so dass Sie die Stimmungen Ihres Babys leichter erkennen können.
Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, die Welt auf seine Weise zu entdecken. Lassen Sie es ruhig Ungefährliches lutschen und fördern Sie das Spielbedürfnis, indem Sie Dinge in sein noch eingeschränktes Blickfeld rücken. Besonders beliebt sind Fingerpuppen, die vor den Augen des Kindes tanzen oder Mobilés. Daneben braucht Ihr Liebling nach wie vor viel Nähe und Zärtlichkeit.
Ihr Baby hat seine liebsten Spielzeuge mit auf die Welt gebracht, gehen Sie deshalb mit zusätzlichen Spielsachen sparsam um. Sehen und beobachten ist für das Baby genau so anstrengend, wie sein Bewegungstraining. Vermeiden Sie eine Reizüberflutung durch zu viele optische Eindrücke und lassen Sie Ihr Kind lieber einige wenige Dinge in Ruhe beobachten und studieren.
Im 3. bis 5. Lebensmonat wird die nächste Kindesuntersuchung durchgeführt. Eine Übersicht aller wichtigen Vorsorgetermine finden Sie hier:
Seit der Geburt ist Ihr Baby stark gewachsen, und auch seine Motorik entwickelt sich rasant. Die Energie, die es dazu benötigt, schöpft es aus der Milch. Sie liefert alle Nährstoffe, die Ihr Baby braucht. Mehr und mehr zeigt Ihr Baby seine eigene Persönlichkeit. Die für das Riechen, Hören und Sprechen zuständigen Teile des Gehirns laufen auf Hochtouren. Es reagiert auf mehr Reize als bisher (z.B. Kälte, Türknallen und Wind) und kann einzelne Töne lokalisieren. In Bauchlage stützt sich Ihr Baby jetzt auf die Arme, um besser sehen zu können, in Rückenlage interessiert es sich vor allem für Spielzeuge.
Auch im 4. Monat ist Ihr Kind mit Milch als ausschließliche Nahrung optimal versorgt. Nach dem 4. Monat können Sie auch Beikost ausprobieren, z.B. wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Kind nach der Stillmahlzeit oder dem Fläschchen noch hungrig ist. Detaillierte Informationen über Babys Speiseplan finden Sie in unserem Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr.
Vermutlich verbringen Sie jetzt viel Zeit mit anderen Müttern und Großmüttern, von denen Ihnen viele berichten, dass Ihr Baby nun langsam durchschlafen sollte, weil das beim eigenen Kind auch so ist oder war. Lassen Sie sich von solchen Geschichten nicht unter Druck setzen. Ob ein Baby durchschläft oder nicht, hängt nicht von der „Kompetenz“ der Mutter ab, sondern von der Persönlichkeit Ihres Babys. Sie machen nichts falsch, wenn Ihr Baby nicht durchschläft. Das ist für seine aktuelle Entwicklungsphase vollkommen normal.
Ihr Baby will die Welt begreifen und untersucht Gegenstände jetzt eher durch Greifen und Schütteln. Es lernt Hände und Finger zu benutzen und greift in Rückenlage nach Spielzeugen, die neben ihm liegen. Zudem entdeckt es jetzt seine Stimme. Es gurrt und brabbelt vor sich hin und findet großen Spaß daran, sich mit Lauten bemerkbar zu machen. Da Ihr Baby nun schon bis zu den eigenen Zehen scharf sieht, greift es auf Ihrem Arm nach Ihren Haaren, der Nase oder auch der Brille. Dieses Interesse beweist die Fortschritte in der Entwicklung Ihres Babys.
Sprechen Sie möglichst viel mit Ihrem Baby. Das kleine Gehirn ist jetzt voll auf Aufnahme eingestellt, und mit jeder Unterhaltung fördern Sie seine sprachliche Entwicklung. Lernen und entdecken kostet viel Kraft – und macht Appetit. Muttermilch oder Säuglingsnahrung reichen als Energielieferant jedoch langsam nicht mehr aus. Für den Aufbau der Muskulatur und Knochen brauchen Babys zusätzlich Kalorien, Eiweiß, Eisen, Kalzium und Vitamine. Detaillierte Informationen über Babys Speiseplan im ersten Lebensjahr gibt Ihnen unser Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr.
In den vergangenen Monaten haben Sie Ihr Kind rund 900 mal gefüttert, etwa 700 Windeln gewechselt und auf mehrere hundert Stunden Schlaf verzichtet. Gönnen Sie sich eine Auszeit von wenigstens ein paar Stunden. Zum Beispiel im Wellnessbad, der Sauna oder bei der Kosmetikerin. Ihr Kind kommt beim Babysitter Ihres Vertrauens auch gut ein paar Stunden ohne Sie klar.
Stillen ist die beste Ernährungsweise für Ihr Baby und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Stillen fördert die Mutter/Kind-Beziehung und ist überdies die günstigste Ernährung für Ihr Baby. Die Verwendung anderer Lebensmittel, außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung, kann ebenso wie unsachgemäße Verwendung die Gesundheit des Säuglings gefährden.
Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen ist der beste Weg, den Milchfluss anzuregen. Wenn Sie zusätzlich eine Flaschennahrung geben, kann dies den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglings- Milchnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise und Anleitungen auf den Packungen.
Die Muskulatur Ihres Babys wird zusehends stärker. Das bedeutet, dass es sich allein auf den Rücken und wieder zurück drehen kann – auch auf dem Wickeltisch! Hier müssen Sie ständig auf der Hut sein und dürfen Ihr Kind keinen Augenblick unbeobachtet lassen. In Sachen Geschicklichkeit und räumliches Vorstellungsvermögen macht Ihr Baby ebenfalls riesige Fortschritte. Es kann jetzt Gegenstände von einer in die andere Hand geben. Fremdeln gehört in dieser Zeit ebenfalls zu einer normalen Entwicklung. Nehmen Sie Rücksicht auf diese Ängste Ihres Kindes und zwingen Sie es nicht zum Kontakt mit Menschen, denen es im Moment nicht voll vertraut.
In dieser wichtigen Spielphase, die selbst die liebevollsten Eltern an den Rand der Erschöpfung treiben kann, fordert Ihr Baby sehr viel Aufmerksamkeit von Ihnen, denn es will Dinge, die es neu entdeckt, immer und immer wieder machen. Sie brauchen jetzt viel Geduld, denn Ihr Baby hat sie verdient. Geduld brauchen Sie möglicherweise auch beim Zufüttern mit dem Löffel. Es kann durchaus eine Weile dauern, bis sich Ihr Baby daran gewöhnt.
Auf der Spieldecke in seinem Zimmer oder im Wohnzimmer kann Ihr Baby sich durchaus auch schon mit wenig Spielzeug eine Weile allein beschäftigen. Achten Sie aber darauf, dass es nicht in die Nähe von Gefahrenzonen robben kann (Steckdose etc.). Schauen Sie nach ihm, ohne dass es Sie bemerkt, solange es ruhig und mit sich selbst zufrieden ist. Das verschafft nicht nur Ihnen ein bisschen Freiraum, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen Ihres Kindes.
Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden.
Spätestens jetzt ist es Zeit für die Einführung der Beikost. Muttermilch oder Fläschchennahrung alleine reicht nun für den steigenden Energie- und Nährstoffbedarf nicht mehr aus. Ihr Baby benötigt jetzt vor allem Eisen. Im ersten Lebenshalbjahr war Ihr Baby noch durch die vor der Geburt angelegten Eisenvorräte gut versorgt. Doch nun werden diese knapp, da Ihr Baby so schnell wächst und sich immer mehr bewegt. Als erste Beikostmahlzeit eignet sich z.B. der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zu Mittag. Detaillierte Informationen über Babys Speiseplan gibt Ihnen unser Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr.
Wer den eisenreichen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei bereits vollständig eingeführt hat, kann nun eine weitere Milchmahlzeit durch einen Milch-Getreide-Brei ersetzen. Getreide gibt Ihrem Kind viel Energie und enthält auch wichtige Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, die Ihr Baby für eine gesunde Entwicklung immer mehr braucht. Führen Sie danach als dritten Brei einen nährstoffreichen, aber milchfreien Obst-Brei ein. Obst oder Obstsaft enthält Vitamin C und fördert zudem die Aufnahme von Eisen. Später kann der reine Obst-Brei mit babygerechtem Getreide noch reichhaltiger gemacht werden.
Eines ist ganz wichtig zu wissen: Füttern von Beikost ist nicht gleichzusetzen mit Abstillen bzw. dem vollständigen Verzicht auf Milchmahlzeiten. Neben den drei festen Speisen behält Ihr Baby das ganze erste Lebensjahr die morgendliche und abendliche Milchmahlzeit bei.
Im 7. bis 9. Lebensmonat wird die nächste Kindesuntersuchung sowie eine HNO-Untersuchung durchgeführt. Eine Übersicht aller wichtigen Vorsorgetermine finden Sie hier: Die wichtigsten Untersuchungen im Überblick
Die meisten Babys zahnen jetzt. Und weil sie ihre Zähnchen gleich ausprobieren wollen, muss die Nahrung nicht mehr so fein püriert werden wie bisher. Beikost mit kleinen Stücken – ob selbstgekocht und mit einer Gabel zerdrückt oder als fertig gekaufter Brei - regt Ihr Kind zum Kauen an. Sollten Mund- und Rachenbereich aber noch sehr empfindlich sein, warten Sie lieber noch etwas ab.
Auch wenn Ihr Baby sich nicht mehr nur durch Stillen oder Fläschchen ernährt – es braucht immer noch einige Milchmahlzeiten. Nach Empfehlung des Forschungsinstitutes für Kinderernährung sollten Sie Ihrem Kind weiterhin ca. 400 bis 500 ml Milch geben. Das sind etwa zwei Milchmahlzeiten pro Tag.
Knabbern unterstützt die Entwicklung von Kiefer- und Kaumuskulatur. Bedenken Sie aber, dass die Mundmotorik Ihres Kindes im gesamten ersten Lebensjahr noch nicht vollständig entwickelt ist. Damit es sich nicht verschluckt, sollten Sie daher nur babygerechte Knabbereien wie gesunden Kinder-Zwieback oder ungezuckerte Babykekse geben. Auch harte Rohkost wie Karotten- oder Apfelstücke sind gefährlich, da zu große Stücke abgebrochen oder abgebissen werden können.
Stillen ist die beste Ernährungsweise für Ihr Baby und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Stillen fördert die Mutter/Kind-Beziehung und ist überdies die günstigste Ernährung für Ihr Baby. Die Verwendung anderer Lebensmittel, außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung, kann ebenso wie unsachgemäße Verwendung die Gesundheit des Säuglings gefährden.
Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen ist der beste Weg, den Milchfluss anzuregen. Wenn Sie zusätzlich eine Flaschennahrung geben, kann dies den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglings- Milchnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise und Anleitungen auf den Packungen.
Dinge aneinander schlagen, mit einem Löffel auf den Topf hauen, Krach machen, so laut es geht – das macht Ihrem Kind jetzt besonderen Spaß. Diese erste selbst gemachte Musik zeigt ihm, dass es durch sein Handeln einen eindrucksvollen Effekt erzielt. In die Hände klatschen und zum Abschied winken gehört inzwischen ebenfalls zu den motorischen Fähigkeiten Ihres Kindes und seine Hände werden insgesamt immer geschickter. Ob Ihr Baby robbt oder krabbelt hängt von seiner individuellen typgerechten Entwicklung ab. Manche Babys setzen sich jetzt schon von alleine hin. Lassen Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, den Zeitpunkt dafür selbst festzulegen. Denn nur wenn es seine Muskulatur durch viele eigene Versuche trainiert hat, kann es auch wirklich sicher sitzen.
Je mehr Ihr Kind seinen Bewegungsradius erweitert, umso mehr Schutz braucht es. Prüfen Sie Ihre Wochung auf Kindersicherheit. Gesichert werden sollten vor allem Steckdosen, Blumenerde, Zimmerpflanzen und alles, was so klein ist, dass es in den Mund Ihres Kindes passt, dort aber nichts zu suchen hat. Treppen sind ebenfalls eine Gefahrenquelle für Ihr Kind.
Für die vielen Versuche, sich vorwärts zu bewegen, sich hinzusetzen, sich an einem Stuhl oder Tisch hochzuziehen, braucht Ihr Kind vor allem eins: Geduld und Zeit. Fangen Sie am besten gar nicht erst an, es bei seinen Übungen zu unterstützen (z.B. durch Hinsetzen oder Hinstellen). Sie schaden damit eher der Entwicklung der Muskulatur und es dauert am Ende noch länger, bis Ihr Kind diese Dinge allein schafft.
Gemeinsam essen wird jetzt immer spannender, denn Ihr Baby interessiert sich mehr und mehr für das Essen der Großen. Ab dem 10. Lebensmonat können Sie Ihr Baby allmählich und in kleinen Schritten an die Erwachsenenkost heranführen. Vorraussetzung dafür ist, dass eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung angeboten wird. Es darf ruhig ein paar Nudeln oder Kartoffelstücke probieren, wenn diese kindgerecht zubereitet sind, das heißt ohne Gewürze und Soße.
Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten gemeinsam mit der ganzen Familie ein und prägen Sie die späteren Essgewohnheiten Ihres Kindes durch Ihren eigenen Speiseplan. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung sollte dafür die Grundlage sein. Wenig Süßes, wenig Salz, viel frisches Obst, Gemüse und viele Getreideprodukte wie Müsli oder Nudeln.
Auch beim Einführen der Erwachsenenkost ist Geduld Ihr bester Ratgeber. Wenn ein Kind schon früh bei den Großen mitisst und es ihm gut schmeckt, bedeutet das nicht, dass es in seiner Entwicklung weiter ist als andere Kinder. Lassen Sie Ihr Kind an Ihren Mahlzeiten teilnehmen und bieten Sie ihm etwas von den geeigneten Speisen an, ohne es unter Druck zu setzen. Es wird selbst entscheiden, wann es von Ihrem Essen probieren möchte.
Im 10. bis 14. Lebensmonat wird die nächste Kindesuntersuchung sowie eine Augenuntersuchung durchgeführt. Eine Übersicht aller wichtigen Vorsorgetermine finden Sie hier: Die wichtigsten Untersuchungen im Überblick
Ihr Kind wird immer selbstständiger. Inzwischen muss es nicht mehr schreien, um etwas zu bekommen, sondern deutet auf das Fläschchen oder andere Dinge, die es haben möchte. Erste sinnvolle Silben kommen aus seinem Mund und es reagiert auf den eigenen Namen. Im 11. Lebensmonat krabbeln die meisten Babys, manche laufen bereits an Möbeln entlang. Andere überspringen die Krabbelphase und lernen später gleich das Laufen.
Da der Bewegungsdrang wächst, braucht Ihr Baby jetzt bequeme und strapazierfähige Kleidung. Im Seidenröckchen krabbelt es sich schlecht, und mit den Designer-Turnschühchen ist das Aufstehen noch schwieriger. Wenn es warm ist, hat Ihr Kind barfuß den besten Halt. Außerdem stärkt barfuß Laufen Muskeln und Sehnen. Zur kalten Jahreszeit eigenen sich Stoppersocken am besten.
Viele Eltern neigen zum Leistungsvergleich ihrer Kinder mit den Kindern von Freunden und Bekannten. Krabbeln oder laufen dient dabei oft als Anhaltspunkt für eine besonders gute Entwicklung des Kindes. Lassen Sie sich so etwas keinesfalls einreden. Jedes Kind legt bei seiner Entwicklung individuelle Schwerpunkte. Das können Motorik, Sprache oder andere Fähigkeiten sein, die es zu entwickeln gilt. Animieren Sie deshalb Ihr Kind auf keinen Fall zum Laufen, z.B. indem Sie es Hinstellen und an den Händchen vorwärts ziehen. Sie nehmen ihm dadurch das großartige Erlebnis, es selbst zu schaffen.
Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden.
Viele Babys können jetzt für kurze Zeit selbstständig stehen und machen die ersten Schritte. Diese neu gewonnene Mobilität bedeutet im wahrsten Sinne des Wortes ein ständiges Auf und Ab, das zum Lernprozess dazu gehört. Seien Sie nicht zu ängstlich, wenn Ihr Kind öfter hinfällt und lassen Sie ihm Zeit für die vielen Versuche, die es braucht. Freuen Sie sich stattdessen über das erste Wort Ihres Babys, dass vermutlich „Mama“ oder „Papa“ sein wird.
Die neue Mobilität erfordert viel Energie. Diese Energie liefert nach dem ersten Lebensjahr Aptamil Junior 1+, mit wichtigem Eisen und Jod sowie kindgerecht reduziertem Eiweiß. Eine Glas Aptamil Kindermilch lässt sich perfekt in die Mahlzeit am Tisch integrieren und liefert alle wichtigen Nährstoffe, die Ihr Kind jetzt braucht.
Ihr Kind versteht nun schon einfache Aufforderungen, wenn Sie mit ihm sprechen. Auch das Wort „Nein“ hat es bereits kennengelernt und begriffen. Überdenken Sie gut, wann Sie es benutzen und seien Sie konsequent, wenn Sie sich einmal dafür entschieden haben. Es vergehen noch einige Jahre, in denen Sie für die Sicherheit Ihres Kindes die Verantwortung tragen. Sie sollten ihm deshalb rechtzeitig zeigen, dass es sich in Situationen, in denen Sie im Sinne seines Wohles entscheiden, voll auf Sie verlassen kann.